Murnau verpasst Überraschung

Merkur CUP: Ebersberg auf Niederlechners Spuren

Die Brüder Sebastian (l.) und Max Sießmeier.
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Die Brüder Sebastian (l.) und Max Sießmeier.

Der TSV Ebersberg und TSV Murnau nahmen am Turnier der Besten des Merkur CUP´s teil und verkauften sich teils teuer.

München - Der berühmteste Fußballer, den Ebersberg bislang hervorbrachte, ist zweifelsohne der 30-jährige Florian Niederlechner vom FC Augsburg, der mittlerweile auf stolze 148 Bundesliga-Einsätze zurückblicken kann. Doch auch die U11 des ortsansässigen TSV wird von einem prominenten Namen trainiert: Flurim Bajramaj. „Ja, wie die Fußballerin“, erklärt der 43-Jährige, in dessen Team auch sein Sohn Ylli steht.

Eine Verwandtschaft zu Fatmire Alushi, die unter ihrem Mädchennamen bis zur Nationalspielerin aufstieg, besteht zwar nicht, stolz auf seinen kosovarischen Namen ist Flurim Bajramaj dennoch. Wie auch auf seine Mannschaft, die er „seit der G-Jugend“ trainiert. Vielleicht ist da ja der nächste Niederlechner schon dabei. Ein Bajramaj ist es auf jeden Fall.

Murnau verpasst die Überraschung

Als sich plötzlich die große Chance auf eine faustdicke Überraschung ergab, versagten den Murnauern die Nerven. Nachdem die Mannschaft der jungen Trainerin Joana Plank vier Punkte aus den ersten beiden Partien verbucht hatte und der große TSV 1860 lediglich einen, ergab sich für den TSV Murnau die unverhoffte Möglichkeit, mit einem Remis im abschließenden Gruppenspiel den Finaleinzug zu fixieren.

Schon nach zweieinhalb Minuten jedoch stand es 0:3, „wir waren leider zu nervös“, erklärte die 29-jährige Trainerin geknickt. Ihre Mannschaft werde aber, versprach sie, „daraus lernen und diese tolle Erfahrung mitnehmen“. Ihre Mannschaft betreut Plank seit drei Jahren. Die schwierige Lockdown-Phase wurde ganz professionell „mit Zoom-Trainingseinheiten überbrückt“, wie sie erzählt. „Bei der ersten Gelegenheit“, so Plank, „haben wir aber wieder ein richtiges Training gemacht – so weit es eben ging“. Umsonst war all das nicht: Trotz des Aus in „dieser Hammergruppe“, wie sie selbst sagt, repräsentierten Plank und ihre Mannschaft den TSV Murnau als kleinen, sympathischen Verein.

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