„Von unserer besten Seite präsentiert“

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Einzig im Spiel gegen den FC Puchheim (rot) trug die DJK Würmtal (gelb) den Sieg davon.

Für die DJK Würmtal hat es beim großen Finale des Merkur CUP nicht zu einem Platz ganz vorne gereicht. Beim Titelgewinn des SC Huglfing mussten die Kickerinnen aus dem Würmtal mit dem sechsten Platz vorlieb nehmen. Coach Robert Tokic ist dennoch zufrieden.

Es hat nicht sollen sein für die DJK Würmtal beim weltgrößten E-Jugend-Turnier. Im großen Finale des von E.ON, Ensinger Mineral-Heilquellen, CEWE, Bavaria Filmstadt und macron gesponserten Merkur CUP in Moosinning kam die Mannschaft von Trainer Robert Tokic nicht über den sechsten Platz hinaus. In der Gruppenphase schafften es die Würmtalerinnen nur auf den dritten von vier Rängen und verpassten damit den Einzug ins Halbfinale – einer der ersten beiden Plätze wäre hierfür nötig gewesen.

Trotzdem war Tokic nach dem Turnier stolz auf seine Mädels. „Sie haben sich von ihrer besten Seite präsentiert und alles gegeben“, sagte der Trainer, der ohnehin das Erreichen dieser Runde der besten acht Mannschaften als Ziel ausgegeben hatte. „Für uns ist es okay, es hat einfach nicht für mehr gereicht. Wir sind stolz, dabei gewesen zu sein.“

Bereits nach dem ersten Spiel der Gruppenphase war klar, dass es für die DJK ganz schwer werden würde. Lange Zeit sah es so aus, als würden sich die Würmtalerinnen 0:0 vom FC Fasanerie-Nord trennen. Erst in der letzten Minute kam das Team aus dem Münchner Norden durch ein Traumtor zur 1:0-Führung – und damit zum Sieg. Somit war klar, dass Tokics Truppe in der zweiten Partie gegen FFC Wacker München mindestens einen Punkt holen musste, um die Chance auf das Halbfinale zu wahren. In einem recht ausgeglichenen Spiel hieß es am Ende 0:4 aus Sicht der DJK. Die zu hoch ausgefallene Niederlage bedeutete das Ende der Titelträume. Für einen versöhnlichen Abschluss der Gruppenphase sorgten die Mädels in der letzten Partie gegen den FC Puchheim: Marie Schmidt, Julia Harris, Leonarda Pustahija und Sara Hofmann schossen einen 4:0-Erfolg heraus.

Zu lange grämten sich die Kickerinnen nicht. In der eineinhalbstündigen Pause zwischen dem letzten Gruppenspiel und dem Match um Platz fünf machten sie sich auf zum nahen Moosinninger See und genossen im Wasser das warme Wetter. Die folgende 0:2-Niederlage im Platzierungsspiel gegen die SpVgg Höhenkirchen interessierte Team und Trainer nicht mehr sonderlich.

Den Sieg im Endspiel und damit den Titel holte sich der SC Huglfing – und sprang dabei kaum höher, als er musste: Jeweils mit 1:0 bezwang der SC seine Gruppengegner FC Moosinning, Höhenkirchen und ESV Penzberg sowie im Halbfinale Fasanerie-Nord. Erst im Endspiel gelangen den Huglfingern zwei Tore: Mit 2:0 setzten sie sich gegen Wacker durch. Auch der Fairnesspreis ging an den SC. Tokic: „Ich freue mich für sie. Das ist eine sehr starke Mannschaft, und sie haben sich den Sieg verdient.“ Begeistert zeigte sich der Würmtaler Coach auch von der Turnierorganisation des gastgebenden FC Moosinning: „Das war super, einfach geil. Respekt dafür.“

Ergebnisse

Gruppenphase:

FC Moosinning – SpVgg Höhenkirchen 2:0

ESV Penzberg – SC Huglfing 0:1

DJK Würmtal – FC Fasanerie-Nord 0:1

FC Puchheim – FFC Wacker Mchn 1:1

FC Moosinning – SC Huglfing 0:1

SpVgg Höhenkirchen – ESV Penzberg 1:0

DJK Würmtal – FFC Wacker Mchn 0:4

FC Fasanerie-Nord – FC Puchheim 1:0

SC Huglfing – SpVgg Höhenkirchen 1:0

ESV Penzberg – FC Moosinning 2:2

FFC Wacker Mchn – FC Fasanerie-Nord 6:1

FC Puchheim – DJK Würmtal 0:4

Halbfinals:

SC Huglfing – FC Fasanerie-Nord 1:0

FC Moosinning – FFC Wacker Mchn 0:1

Finale:

SC Huglfing – FFC Wacker Mchn. 2:0

Platzierungen:

1. SC Huglfing, 2. FFC Wacker Mchn, 3. FC Moosinning, 4. FC Fasanerie-Nord, 5. SpVgg Höhenkirchen, 6. DJK Würmtal, 7. ESV Penzberg, 8. FC Puchheim

Fairnesspreis: SC Huglfing

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