Merkur CUP Finale der Mädchen:

Für Puchheim ein „Finale dahoam“

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Ehrenkodex: Die Mädchen des FC Moosinning verlesen das Buch der Werte.

Die acht besten Mädchen-Teams spielen morgen um den Merkur CUP – Gänsehaut beim Gastgeber

Beim FC Puchheim ist die Vorfreude groß – und das gleich im doppelten Sinn. Denn nicht nur der Verein an sich fiebert seinem „Finale dahoam“ entgegen, auch die U11-Mädchen der Gastgeber. Zum zweiten Mal in Serie haben die Puchheimer Mädels nun die Qualifikation für das große Merkur CUP-Finale geschafft, das morgen im Sportzentrum an der Bürgermeister-Ertl-Straße über die Bühne gehen wird.

„Alle haben schon mehr erreicht als erwartet. Wir sind jetzt schon superglücklich“, sagt Betreuer Markus Münst. „Aber natürlich wollen wir noch ein kleines Sahnehäubchen draufsetzen“, hofft Münst schon auf eine Platzierung ein paar Ränge weiter vorne als im Vorjahr, als der FC Puchheim auf dem achten Platz einlief.

Unter Druck gesetzt sollen sich die Mädchen als Gastgeberinnen nicht fühlen. „Es ist wichtiger, dass sie Spaß haben und dem Fußball erhalten bleiben.“ Das entspricht auch der Philosophie des Vereins, der erst vor ein paar Wochen ein neues Jugendausbildungskonzept vorgestellt hat. Die Trainer sollen laut dem stellvertretenden Abteilungsleiter Sascha Wiedemann durch sämtliche Altersbereiche auf die Arbeit ihres „Vorgängers“ aufbauen können und den Kindern und Jugendlichen somit eine bestmögliche Ausbildung – im sportlichen und persönlichen Bereich – gewährleisten.

„Trotzdem ist Erfolg natürlich etwas Schönes“, weiß Münst. Allein schon das Gefühl, bei so einem großen Turnier wie dem Merkur CUP unter die besten Acht gekommen zu sein, sei ein einmaliges Erlebnis, das den Mädchen viel für die Zukunft geben könne. „Allein schon die Siegerehrung bei der zweiten Vorrunde in Moosinning, mit den Tickets fürs Finale in der Hand, das war Gänsehaut pur“, schwärmt Münst.

Das Teilnehmerfeld mit den weiteren Teams vom TSV Grasbrunn, FC Ottobrunn, SpVgg Röhrmoos, SG Penzberg, Fasanerie München, FC Moosinning und das als viermaliger Titelträger favorisierte Wacker München schätzt der erfahrene Puchheimer Betreuer als qualitativ stark und ausgeglichen besetzt ein. Weil aber schon die Hälfte des FCP-Teams im Vorjahr Erfahrung im großen Merkur CUP-Finale gesammelt hat und die besondere Atmosphäre kennt, erlaubt sich Münst dann doch ein wenig „vom Platz auf dem Treppchen“ zu träumen.

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