Penzbergs rasende Zwerge

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Klein, aber oho: Penzbergs Shila Brendgen setzt sich gegen die Verteidigerinnen des FC Moosinning durch.

Das junge Team schafft Platz 7 – einige kommen nächstes Jahr wieder

Fünf Tore hat Trainer Arthur Schenk im Spiel um Platz 7 seiner SG ESV Penzberg gegen Puchheim gezählt. Fünf Tore, die seine Mädchen hätten schießen müssen – und ihre Großchancen dann doch liegen ließen. Nur ein Tor ist Stürmerin Shila Brendgen gelungen, also ging es mit einem 1:1 in die Verlängerung. Dort schoss Vivien Hloch dann doch noch den Siegtreffer.

„Es hat sich wie ein roter Faden durchgezogen, dass wir unsere Möglichkeiten nicht nutzen“, bilanzierte Trainer Schenk. Auch im letzten Gruppenspiel gegen Moosinning, das 2:2 endete, sei mehr drin gewesen. Dann hätte Penzberg es wie im Vorjahr ins Halbfinale geschafft. Dass seine Spielerinnen vor dem gegnerischen Tor Nerven zeigten, kann er gut erklären: „Die Hälfte der Mannschaft ist aus dem jüngeren Jahrgang, bei ihnen war die Aufregung besonders groß.“

Stürmerin Shila, die beim Finalturnier zwei Mal traf, ist erst acht Jahre jung und war meist einen Kopf kleiner als ihre Gegnerinnen. „Meine rasenden Zwerge“ nennt Schenk Shila und Co. Weil sie so jung sind, dürfen sie auch nächstes Jahr wieder am Merkur CUP teilnehmen. Dann ein paar Zentimeter größer. Und bestimmt mit noch mehr Ruhe vor dem gegnerischen Tor.

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