Penzberg liebäugelt mit dem Halbfinale

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Nicht nur erfolgreich, sondern auch fair: Die SG Penzberg gewann in der 2. Vorrunde in Markt Schwaben den von ESB Energie Südbayern gesponserten Fairnesspreis.

Wenn die Mädchen der SG Penzberg am kommenden Samstag, 20. Juli, beim großen Merkur CUP-Finale der Mädchen im Sportpark Unterhaching (beginn 10.30 Uhr), das parallel mit dem Turnier der Buben ausgetragen wird, antreten, haben sie ein Alleinstellungsmerkmal.

Sie sind die einzige der insgesamt 16 Mannschaften, die nicht aus München oder dessen Umland kommt. Wie die Bewohner des viel zitierten gallischen Dorfs, das gegen einen übermächtigen Gegner ankämpft, fühlen sich die Penzberger Nachwuchs-Fußballerinnen allerdings nicht. Sie wollen am Samstag im Sportpark nicht nur Kanonenfutter sein. „Ein Platz zwischen vier und sechs ist realistisch“, sagt SG-Trainer Arthur Schenk, der mit seinem Verein zum vierten Mal in Folge den Sprung ins große Finale geschafft. Das ist außer Penzberg nur dem FFC Wacker München gelungen.

Den Merkur CUP-Rekordgewinner bei den Mädchen hat Schenk auch diesmal wieder auf der Rechnung. Zu den Favoriten zählt er überdies die SG Röhrmoos/Schwabhausen und den FC Fasanerie Nord. Seinem eigenen Team traut er durchaus den Sprung ins Halbfinale zu. Mit der Zusammensetzung der Vorrundengruppe ist Schenk durchaus zufrieden, auch wenn es zum Start gleich gegen den Turnierfavoriten FFC Wacker geht. In den anderen Partien warten mit dem SV Pullach und dem TSV Milbertshofen Gegner, mit denen sich die Penzbergerinnen auf Augenhöhe wähnen.

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