Fasanerie feiert „Triple“

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Entwischt: Gegen Moosining fehlte den Fasanerie-Mädchen die letzte Kraft – am Ende stand ein 1:3.

1:3 gegen Moosinning – doch der FC bejubelt Platz vier wie den Titel

Als seine Spielerinnen vom FC Fasanerie-Nord auf die Pokalübergabe warteten, schlich sich Trainer Sascha Reichel mit einem Eimer Wasser heran. Dann verpasste er einer nach der anderen eine kleine Dusche. Gemeint war die etwas überraschende Abkühlung in der Moosinninger Abendsonne vom Trainer allerdings als dickes Lob. Den vierten Platz sollten seine Mädchen feiern wie einen Titel, wie er betonte: „Dass wir überhaupt ins Halbfinale gekommen sind, ist schon super, für uns wäre auch ein siebter Platz absolut okay gewesen.“

Ohne große Erwartungen angereist, startete sein Team mit zwei 1:0-Siegen ins Turnier. Und selbst beim letzten Gruppenspiel gegen den Favoriten vom FFC Wacker ging Fasanerie durch ein Tor von Sophia Schyma mit 1:0 in Führung. Dann allerdings war es dem Trainer wichtiger, dass auch alle Auswechselspielerinnen zum Zug kommen. Am Ende stand es 6:1 für Wacker, der Einzug ins Halbfinale war aber vorher schon perfekt.

Dort zeigte der FC Fasanerie gegen Huglfing seine vielleicht stärkte Turnierleistung: „Wir haben super mitgehalten, ich war irrsinnig zufrieden mit den Mädels“, sagte Trainer Reichel.

Dass im Spiel um den dritten Platz gegen Moosinning ein wenig die Luft ausging, störte bei der Fasanerie keinen. Im Gegenteil: Die Liga-Spielzeit hatten die Mächen schon als Meister beendet, dazu die Dachauer Hallenmeisterschaft gewonnen. „Dass wir jetzt auch noch den vierten Platz beim Merkur CUP erreicht haben, das ist für uns wie für den FC Bayern die Champions League“. Und so ein Triple darf man schon mal mit einer Wasserdusche feiern.

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