Dachaus Traum-Freistoß mischt Hammer-Gruppe auf

Sechs Tore, trotzdem nur Platz 6: Simon Zöls (l.) schoss für den ASV Dachau aus allen Lagen, jetzt geht er zum FC Bayern.

Sechs Tore hat Simon Zöls im Final-Turnier für den ASV Dachau geschossen. Aber für die Frage, welches davon das schönste war, braucht der 11-Jährige keine Sekunde Zeit zum Überlegen:

„Der Freistoß gegen Sechzig“ Zum einen, weil der „perfekt in den Winkel gepasst hat“. Vor allem aber, weil Simon zwar Tore in rauen Mengen fabriziert – aber normalerweise immer aus dem Spiel heraus. „Eigentlich kann ich nicht so gut Freistöße schießen“, sagt er – was er sich gegen den TSV 1860 aber nicht anmerken ließ, als die beiden etatmäßigen Schützen gerade auf der Ersatzbank saßen und deshalb er ran durfte.

Simons Bilderbuch-Freistoß bedeutete das 1:1 im letzten Gruppenspiel gegen die Löwen – und damit eine echte Ausnahme beim Merkur CUP. Mit den haushohen Favoriten Bayern und 1860 in der Gruppe geht es üblicherweise für die anderen beiden Teams nur darum, nicht zu hoch zu verlieren. Aber die Dachauer Buben, die seit sechs Jahren in nahezu identischer Besetzung durch den Junioren-Bereich marschieren, rüttelten heftig an der Tür zum Halbfinale. Schon gegen Bayern waren sie nur knapp mit 1:2 unterlegen – und gegen die Löwen gelang ihnen beinahe der nötige 2:1-Sieg: Nach dem Freistoß-Ausgleich rannten die Dachauer bis zum Schlusspfiff an und scheiterten denkbar knapp am Löwen-Torhüter.

„Wir waren einen Hauch von der Sensation entfernt und sind sehr stolz darauf“, so Trainer Gordon Bunzel. Dass seiner Mannschaft im Spiel um Platz 5 gegen Heimstetten dann die Luft ausging und es ein klares 1:3 setzte, war nur noch Nebensache. Das Dachauer Tor erzielte wiederum Simon Zöls. Es war sein letztes, jetzt wechselt er zum FC Bayern.

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