Beste Torhüterin, beste Trösterin

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Große Geste: Samira Reich (2.v.r.) vom FC Puchheim, beste Torhüterin des Turniers, kümmert sich nach dem Endspiel rührend um die niedergeschlagenen Wacker-Mädchen.

Samira Reich vom FC Puchheim glänzt nicht nur mit Paraden

Eigentlich hatte Samira Reich ihren Arbeitstag schon beendet. Die Torfrau des FC Puchheim hatte viel zu tun gehabt. Im Spiel um Platz 7 gegen Penzberg brachte sie die gegnerischen Stürmerinnen mit ihren Paraden zur Verzweiflung und erzwang die Verlängerung. Und auch schon in der Gruppenphase war es maßgeblich ihr zu verdanken, dass Puchheim nur sechs Gegentore kassierte.

Dann musste Samira aber doch noch einmal ran: als Trostspenderin. Die Mädchen vom FFC Wacker, die nach ihrer Niederlage im Finale mit Tränen auf der Ersatzbank saßen, wollte sie nicht allein lassen. Vor allem, weil sie mit Wackers Nummer 10, Giulia Wierzbicki, eine lange Geschichte verbindet: „Wir sind befreundet und sie hat mich zum Fußball spielen gebracht.“ Vor fünf Jahren hat Samira damit begonnen.

Als die Wacker-Tränen getrocknet waren, wartete auf Samira noch der Höhepunkt ihres Tages: Sie wurde als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet. Schon in der zweiten Vorrunde in Schwabhausen war sie der Jury mit ihren Leistungen aufgefallen. Als Preis darf sie am Sommercamp von Merkur-CUP-Schirmherr Philipp Lahm teilnehmen. Dort geht es um Bewegung, Ernährung und Persönlichkeit. Dass Samira weiß, worauf es auf und neben dem Platz ankommt, hat sie beim Finale in Moosinning gezeigt, als sie sich zu den traurigen Wacker-Mädchen gesetzt hat.

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