Zwei Generationen, ein Trainerduo

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Umkämpftes Lokalduell: Der Kirchheimer SC gewann das Spiel um Platz fünf gegen Lokalrivale SV Heimstetten mit 2:1 n.V..

Der Kirchheimer SC erkämpft mit Vater und Sohn Eckerl Platz fünf

Bereits die Finalteilnahme war ein beachtlicher Erfolg für den Kirchheimer SC. Mit Platz fünf, errungen im Kirchheimer Lokalderby gegen den SV Heimstetten, aber übertraf das Team des Trainerduos Robert und Luca Eckerl die Erwartungen um Längen.

Seit drei Jahren betreut Robert Eckerl, 50 Jahre alt, die E-Junioren des KSC gemeinsam mit seinem 17-jährigen Sohn Luca. Nachdem der erste Ärger verraucht war, das durchaus mögliche Halbfinale knapp verpasst zu haben, überwog am Samstag dann doch der Stolz und die Freude über den fünften Platz. Zumal dieser in einem spannenden Endspiel gegen Heimstetten, einen Kirchheimer Ortsteil, dessen erste Mannschaft als Bayernligist seit vielen Jahren die größeren sportlichen Erfolge zu verzeichnen hat, verbucht werden konnte. Als Held dieses Lokalduells durfte sich Veis Yildiz feiern lassen, der beide Tore zum 2:1-Sieg nach Verlängerung beigesteuert hatte.

Mit dem gemeinsamen Traineramt bei der U 11 aber sind die Funktionen der beiden Eckerls noch längst nicht umfassend beschrieben. Vater Eckerl ist darüber hinaus Sportlicher Leiter bei der ersten Mannschaft des Landesliga-Absteigers, zudem fungiert er für den TSV 1860 noch als Scout. Und sein Sohn kehrte erst kürzlich vom FC Bayern nach Kirchheim zurück, um dort den Spaß am Fußball wieder zu entdecken. Beim deutschen Rekordmeister, so Luca, sei er „nicht so gut mit dem Trainer klargekommen“, zudem freue er sich darauf, nun in Kirchheim „wieder mit meinen Freunden zusammenspielen zu können“.

Ihm fehle „es etwas an Ehrgeiz“, räumt Luca Eckerl ein. Zwar soll die aktive Karriere weiter vorangetrieben werden, das Nachwuchstalent aber strebt mittelfristig eine Trainerlaufbahn an. Angelernt wird er derzeit vom eigenen Vater – nicht die schlechteste Schule.

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