Ortsrivalen Kirchheim und Heimstetten schlagen sich wacker

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Ortsderby im Spiel um den 5. Platz: Kirchheim (blau) schlägt Heimstetten 2:1 nach Verlängerung.

Mit einem Derby endete für den SV Heimstetten und Kirchheimer SC der Merkur CUP 2017. Wie schon im Kreisfinale standen sich die beiden Klubs in Warngau beim großen Finale gegenüber. Wie damals ging es in die Nachspielzeit und wie damals entschied der KSC das Match kurz vor Ende der Verlängerung 2:1 für sich.

Während sich das Team von Robert Eckerl über Platz fünf im wohl weltgrößten E-Jugend-Fußballturnier freute, das unsere Zeitung gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV), Sponsor E.ON, der Bavaria Filmstadt sowie CEWE, macron und Ensinger Mineral-Heilquellen veranstaltet, strahlten die Lokalrivalen im glitzernden Schnipselregen über die Auszeichnung mit dem E.ON-Fairnesspreis. Da verschmerzte man locker, dass „im Derby die Luft ein bissl raus war“.

Ein schönes Spiel sei es trotzdem gewesen, sagt Oliver Schmitt vom SV Heimstetten. 17 Jahre nachdem er selbst im Löwen-Trikot den Merkur CUP geholt hatte, zog er als Trainer mit dem Kollegen Emil Machnicki eine rundum positive Bilanz. Das Bezirksfinale hatten sie als Ziel angepeilt und waren entsprechend happy über die Zugabe Final-Teilnahme. Umso mehr, als sie der Offensiv-Zusatzpunkt nach Warngau gebracht hatte. Den heimsten sie auch hier zum Auftakt gegen Haidhausen ein. Doch gegen FC Bayern (0:3) und TSV 1860 (0:2) mussten sie trotz starken Spiels in der Gruppe die Punkte lassen.

Das Halbfinale peilte Kirchheim an, konnte aber nur beim glücklichen 1:0 gegen die FT Starnberg punkten. Im Auftaktspiel gegen Altenerding (0:1) habe man versäumt, mehr Druck zu machen. Ansonsten sei er zufrieden und ein fünfter Platz nicht schlecht, resümierte KSC-Trainer Eckerl, der es als schön empfand, „dass aus einer Gemeinde zwei Finalisten kommen“, wenngleich man durchaus eine gewisse Rivalität pflege: „Wir hassen uns nicht, aber wir lieben uns auch nicht.“ Was sie eint, ist der Stellenwert der Jugendarbeit.

Während für die Burschen aus Heimstetten das Kapitel Merkur CUP damit beendet ist, freuen sich aus den Reihen des KSC schon einige auf das nächste Jahr. „Wir hatten viele junge Spieler dabei, die nochmal dürfen“, sagt Eckerl. Dass sie wissen, wie es geht, haben sie in Warngau trefflich unter Beweis gestellt. (Ausführliche Berichte im überregionalen Sport).

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