Ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte

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Das Tor zum Finale: Mit diesem Treffer zum 3:2-Endstand gegen den VfB Forstinning entschied Ioannis Petkos das Halbfinale im Bezirksfinale und brachte die SpVgg so nach Warngau.

Die Altenerdinger Fußballjugend hat schon viele Titel errungen. Aber das große Finale im Merkur CUP ist selbst für den erfolgsverwöhnten Verein Premiere. Die SpVgg geht als Außenseiter ins Rennen. Aber im Halbfinale würden die ganz großen Gegner warten.

Die Nervosität wird immer größer. Am morgigen Samstag erleben die U 11-Junioren-Fußballer der SpVgg Altenerding den Höhepunkt ihrer noch jungen Fußballkarriere. In Warngau wird um 12 Uhr das große Merkur-CUP-Finale angepfiffen. Die Altenerdinger Nachwuchsfußballer sind erstmals in der Vereinsgeschichte dafür qualifiziert.

„Natürlich hofft man auf eine Finalteilnahme. Bei 401 teilnehmenden Mannschaften ist das eigentlich nicht zu erwarten, aber wir haben es uns vor zwei Wochen verdient“, sagt Trainer Florian Aldinger, der bereits am Sonntag die Saisonabschlussfeier veranstaltet hatte. „Wir wollten eigentlich anschließend die Kinder in die Mannschaften für die neue Saison übernehmen, aber jetzt verschieben wir das Procedere einfach, und wir haben diese Woche noch gemeinsam trainiert“, so Aldinger.

Höhepunkt beim Abschlussfest war ein Spiel gegen die Väter, die sich 5:3 durchsetzen konnten, was vor allem Niklas Ostermaier ärgerte. „Ich will jedes Spiel gewinnen. Ich bin total sauer, dass wir verloren haben“.

Am Samstag wird die körperliche Unterlegenheit nicht so deutlich sein, aber die Kontrahenten haben es alle in sich. Um 12 Uhr geht es gegen den Kirchheimer SC, der sich im Bezirksfinale nur dem FC Bayern beugen musste. Um 12.50 Uhr wartet die SpVgg Unterhaching, und im letzten Vorrundenspiel geht es gegen die FT Starnberg.

„Die Aufgaben sind brutal schwer, aber wir haben nichts zu verlieren. Vielleicht können wir den ein oder anderen ärgern, doch das Halbfinale ist wohl utopisch“, meint Aldinger. Sollte doch die Sensation gelingen, würde es wohl gegen den FC Bayern oder den TSV 1860 gehen, denn die beiden Favoriten sind in der Gruppe 2, wo noch der SV Heimstetten und die SpVgg Haidhausen vertreten sind, das Maß aller Dinge.

Das Turnier wird von Teams aus der Spielgruppe München dominiert. Mit der SpVgg Altenerding (Donau/Isar) und Starnberg (Zugspitze) schafften nur zwei Vereine aus anderen Spielkreisen den Sprung nach Warngau. „Im letzten Jahr war der SV Walpertskirchen vertreten, und jetzt halten wir die Erdinger Fahne hoch“, kündigte Aldinger an. Freilich wird man die Lizenzmannschaften wohl nie gefährden können. Trotz eines zu erwartenden Favoritensieges ist zu hoffen, dass sich Niklas Ostermaier am Samstag nicht schon wieder ärgern muss.

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