Beste Stimmung

Um halb zehn Uhr abends war dann auch Manni Schwabl zurück. Der Präsident der SpVgg Unterhaching war mit den Profis zum Drittliga-Auftakt nach Kaiserslautern gereist und mit einem 1:1 zurückgekehrt.

Anschließend hatte Schwabl noch die Möglichkeit, den 3. Platz seiner E-Junioren beim Merkur CUP-Finalturnier im heimischen Sportpark zu feiern. Vor allem jedoch hatten sich die Hachinger abermals als exzellenter Ausrichter erwiesen. Das Stadion bietet ein unvergleichliches Ambiente, die Organisation verlief reibungslos, auch das Wetter spielte mit. Dass sich Jonas Schreibers Hachinger U 11 im Halbfinale dem FC Bayern mit 0:2 geschlagen geben musste, tat der prächtigen Stimmung keinen Abbruch.

„Zu viel Respekt“ hätte seine Mannschaft zu Beginn gehabt, monierte Schreiber zwar. Im Turnierverlauf aber sei sein Team immer besser in Tritt gekommen und hätte gegen den großen Lokalrivalen „unser bestes Spiel gezeigt“. Auch weil „wir eine körperlich eher kleine Mannschaft haben“, war er insgesamt mit dem Auftritt zufrieden. Der Kleinste ist dabei auch der Beste. Beim 4:0-Vorrundensieg über den SV Dornach gelangen Wesley Krattenmacher drei Treffer, darunter ein Traumtor in den Winkel. Im Halbfinale aber war er zeitweise mehr damit beschäftigt, seine Schienbeinschoner zu sortieren als Unordnung in die Defensivreihe der Bayern zu bringen. „Eine zielführende Zaubershow“ wünscht sich sein Trainer deswegen künftig von seinem Spielmacher. Schwabl hätte das nicht besser formulieren können.

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