Grünwalds Vormarsch

Im Duell mit den Bayern: Grünwalds Xaver Vogel.

Erst im Halbfinale scheidet der TSV gegen den FC Bayern aus

Das Finale zwischen dem FC Bayern und der SpVgg Unterhaching war gerade angebrochen, da scharten sich die Jungen des TSV Grünwald noch einmal um Salvatore Cavaleri, ihren Kapitän. Sie waren gemeinsam bis ins Halbfinale des Merkur CUP vorgestoßen, freilich mehr als vor ein paar Wochen noch zu erwarten gewesen war von dem kleinen Verein. Sie hatten sich in jenem Halbfinale dann mutig gegen die Bayern gewehrt, am Ende aber doch mit 0:5 verloren. Auch im Spiel um Platz drei unterlagen sie einer prominenten Mannschaft, dem TSV 1860 (0:3). Klar, das ärgerte sie. Schnell aber freuten sie sich, gemeinsam mit dem Profinachwuchs unter die besten Vier gespielt zu haben – im letzten Turnier mit ihrem Kumpel Salvatore, der sie nun verlassen wird.

Der 11-Jährige hat beim TSV schon überall gespielt: Abwehr, Mittelfeld, Sturm, egal. Seine Trainer wussten, dass sie sich auf ihn verlassen können – und das ist dann irgendwann auch dem FC Bayern aufgefallen. Dorthin wird er nun wechseln, schon an diesem Montag soll er erstmals auf dem Campus des Clubs trainieren.

Er freue sich sehr, sagt Salvatore, „das ist schon was besonderes.“ Sein Trainer, Martin Minks, meinte: „Wenn er die Chance bekommt, muss er das probieren.“ Und seine Mitspieler in Grünwald, werden sie ihn vermissen? „Vielleicht“, brüllten sie, er lachte. Das war natürlich ein Scherz.

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