Der Finalort Warngau

Ein Dorf fürs Finale: Bäcker Klaus macht Brot

+
Echte Handarbeit: Bäcker Peter Klaus (r.) und sein Sohn Sebastian haben ein eigenes Brot für das großes Merkur CUP Finale 2017 kreiert. Das Roggenmischbrot aus Natursauerteig gibt es immer freitags, samstags und sonntags in der Konditorei in Warngau zu kaufen. Der komplette Erlös geht an sozial schwache Kinder und Jugendliche des SV Warngau.

Wenn der  SV Warngau am Samstag, 15. Juli, das große Merkur CUP Finale 2017 austrägt, ist das ganze Dorf dabei.

Und da darf einer natürlich nicht fehlen: Bäcker Peter Klaus. Der Konditormeister hat zusammen mit seinem Sohn Sebastian eine eigene Brotkreation entwickelt, den Merkur-CUP-Finale-Wecken. „Wir haben die Ehre, das große Finale auszutragen, das ist etwas Einmaliges“, sagt Klaus. „Da muss man schon die Werbetrommel rühren. Es ist schön, dass wir mithelfen können.“

Das Merkur-CUP-Brot basiert auf Klaus’ Verkaufsschlager, dem Feinschmeckerbrot. „Es sollte etwas sein, das allen schmeckt, und der ,Feinschmecker‘ kommt am besten an“, sagt Klaus. Dabei handelt es sich um ein Roggenmischbrot aus Natursauerteig. „Das ist sehr bekömmlich“, sagt der Meister. Hinzu kommt eine spezielle Gewürzmischung, die Klaus selbst röstet. „Ich mache alles selber, ich möchte da nichts dem Zufall überlassen.“ Aus dem Merkur CUP- Emblem hat Sohn Sebastian eine Schablone gebastelt. Damit wird dann das Logo aus Roggenmehl auf die Laibe gebrannt. Auch die Schriftzüge Finale und 2017 aus Teig werden noch darauf drapiert, ehe es in den Ofen geht. Verdienen will der Handwerksmeister an dem Brot nichts. „Es soll für was Gutes sein“, sagt Klaus. „Das Geld geht komplett an sozial schwache Kinder und Jugendliche des SV Warngau. Nicht jeder kann sich einen Trainingsanzug oder Schuhe leisten.“

Beim SV Warngau ist die Freude darüber groß. „Es ist toll, dass uns der Bäcker Klaus unterstützt“, sagt Jugendleiterin Yvonne Frischmuth. „Die Kinder haben das Brot schon probiert, und es schmeckt ihnen richtig gut.“

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, hat immer freitags, samstags und sonntags Gelegenheit dazu. Ein Laib kostet 2,50 Euro. Anfangs macht die Familie Klaus 25 Stück pro Tag. „Wenn’s aus ist, ist’s aus“, sagt Klaus. Steigt die Nachfrage, will er die Auflage erhöhen.

Julia Pawlovsky

Weitere Artikel

Ein Tor fehlt zum Halbfinaleinzug

FT Starnberg 09 landet beim Merkur-CUP-Finale auf Rang sieben
Ein Tor fehlt zum Halbfinaleinzug

Der ideale Ausrichter

Selbst das Wetter spielt mit, der SV Warngau überzeugt jedoch auch mit Detailverliebtheit
Der ideale Ausrichter

Zwei Generationen, ein Trainerduo

Der Kirchheimer SC erkämpft mit Vater und Sohn Eckerl Platz fünf
Zwei Generationen, ein Trainerduo

Kommentare