Die E-Junioren des SV Wildsteig in Bologna

Gewinner des Fairplay-Preises beim Merkur CUP in Bologna

+
Forza! Die Nachwuchsfußballer des SV Wildsteig mit Trainer Michael Trainer (r.) im Stadion des FC Bologna. Zu sehen gab es einen 2:1-Sieg der Heimmannschaft im Serie-A-Punktspiel über Sampdoria Genua.

Ein Schlusswort passend zum Anlass. „Diese Reise hätten viele Mannschaften verdient gehabt.“

Bologna– Mit diesen fairen Worten beendete Michael Trainer, Coach des SV Wildsteig, sein emotionales Fazit im dahin gleitenden 48-Sitzer des Merkur CUP-Partners Busreisen Geldhauser. Die stolzen Gewinner des Fairplaypreises waren da kurz vor der Rückkehr in ihren Heimatort – und voll mit unvergesslichen Eindrücken.

Zum vierten Mal hatten Macron, Busreisen Geldhauser und unsere Zeitung nach Bologna geladen – in die Hauptstadt der Emilia Romagna, die zugleich Sitz von Macron ist, dem Ausrüster des Merkur CUP. Logieren durften die E-Junioren im Designhotel A***Mati. Und diese eng getaktete Fairplay-Reise hatte es wahrlich in sich.

Urlaubsfeeling: Fünf Wildsteiger Buam am palmenumsäumten Pool des Designhotels A***Mati.

Uwe Vaders, Gesamtleiter des Merkur CUP, hatte mit Jakob Schuhmann, Geschäftsführer der Macron-Filiale München, und Torsten Horn, Technischer Leiter des Merkur CUP, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt: Stadtführung in Bologna, Ausflug nach Florenz, Freundschaftsspiel gegen den Nachwuchs des FC Bologna, Besuch einer Partie der Serie A (Bologna vs. Sampdoria Genua), Ferrari Museum in Maranello, Macron Werksbesuch – das Ganze bei 26 Grad Ende Oktober. Und mit ganz viel Sportlernahrung: Pizza und Pasta.

Aber der Reihe nach. Das Freundschaftsspiel gegen den FC Bologna, bekannt für seine gute Nachwuchsarbeit, war im Ergebnis das erfolgreichste aller vier Aufeinandertreffen seit 2016. Respekt, SV Wildsteig! Die Trainer hatten sich auf 3 x 15 Minuten Spielzeit geeignet, die einer feierlichen Geste folgten. Robert Frankl, Kapitän der Wildsteiger, übergab einen „Freundschaftswimpel“ an sein Gegenüber vom FC Bologna. Viele Tore fielen nicht auf dem Kunstrasenplatz. Mit nur 0:5 mussten sich die Kicker aus Oberbayern auf dem herrschaftlichen Gelände an der Via Marco Emilio Lepido den ambitionierten Gastgebern geschlagen geben. Weit höher wäre es ausgefallen, wäre nicht Florian Trainer, sonst Stürmer der Pfaffenwinkler, zwischen den Pfosten gestanden. Jeder durfte einmal ran – auch Maxima, das einzige Mädchen im Team. Und auch der zehnjährige Emanuele, der vermutlich vor Aufregung seine Fußballschuhe vergessen hatte.

Italienisch-bayerische Begegnung: Gemischtes Teamfoto mit den Nachwuchskickern von SV Wildsteig und FC Bologna.

Dabei sein ist halt alles!

Und so ging es weiter an dem sommerlich warmen Oktobersonntag: Schnelle Dusche, Adressentausch der beiden Trainer – und ab per Polizei-Eskorte ins altehrwürdige Stadio Renato D’ All Ara. Ein Erlebnis, nicht nur für den elfjährigen Johannes. Wer eine Kamera oder Handy besaß, fotografierte eifrig aus dem Bus heraus. „Wer kann schon einmal mit Eskorte zum Fußball fahren?“, so der Tenor im Geldhauser Bus. Vip-Parkplatz vor dem Stadion, erstklassige Sitzplätze auf der Haupttribüne, ein stimmungsvolles Stadion und dazu ein 2:1-Sieg von Bolognas Serie-A-Team gegen Sampdoria Genua. Was für ein Tag! Bis zu diesem Zeitpunkt „absolut cool“, so der neunjährige Vitus. Es folgte ein Rundgang durch die Arkaden Bolognas, der beeindruckenden Studentenstadt – und ein Abschlussessen außerhalb.

Zurück im Hotel, fielen die Buam und Madln später am Abend hundemüde in die Betten. In den Zimmern und auf den Fluren kehrte bald Ruhe ein. Verständlich, hatten Sie doch bereits ab 7 Uhr auch noch Frühsport gehabt – angeleitet von Amateurboxer Jakob Schuhmann, dem Geschäftsführer der Macron-Filiale München.

Am dritten Tag war Maranello das morgendliche Ziel, die Heimat von Ferrari. Bestaunt im Museum wurden die Flitzer von Michael Schumacher und Sebastian Vettel, dazu eine Reihe historischer Fahrzeuge, die auf den mehr als 2500 Quadratmetern in Szene gesetzt sind.

Abstecher nach Maranello: Ein Besuch des berühmten Ferrari-Museums stand auch auf dem Programm.

Ortswechsel. Florenz stand auf dem Nachmittagsprogramm, die Toskana-Metropole. Zu Fuß vom Piazzale Michelangelo durch den Rosengarten, über die Ponte Vechio, vorbei an den Uffizien und am Palazzo Vechio bis hin zur Kathedrale Santa Maria del Fiore. Zwischendurch ein Eis – und immer wieder Pausen für Erinnerungsfotos. Für viele, so auch für Fabian (10), war es das „Highlight der Tour“. Markus Niederweiser, Country Manager von Macron, führte die 30-köpfige Gruppe zu den Sehenswürdigkeiten und bewies dabei, dass er nicht nur viel über Bologna zu erzählen weiß, sondern sich auch sonst als exzellenter Florenz-Stadtführer einen Namen machen kann.

Bologna ist neben Ducati auch die Heimat von Macron, dem Ausrüster des TSV 1860 und des Merkur CUP. Führung durch das Werk mit Besuch des Showrooms, wo die großen Verträge geschlossen werden. Danach ging es mit unzähligen Eindrücken dorthin zurück, wo die Gruppe vier Tage zuvor gestartet war – nach Wildsteig.

Fazit der Reise: Alles hat gestimmt. Die Gruppe war sehr homogen, die Kinder bestens erzogen und des Fairplay-Preises würdig. Abends in gemütlicher Elternrunde wurde viel gelacht. „Es war mir eine Ehre“, sagte Trainer Michael Trainer zum Abschied.

UWE VADERS

Weitere Artikel

Weichenstellung für den Merkur CUP 2020

Zur Herbsttagung kamen die Organisatoren und Spielleiter des Merkur CUP im Pressehaus unserer Zeitung zusammen.
Weichenstellung für den Merkur CUP 2020

Wechselbad der Gefühle

Als früh im Spiel die Südkurve das obligatorische „Steht auf, wenn ihr Bayern seid!“ anstimmte, erhob sich fast der gesamte Block 306 auf dem …
Wechselbad der Gefühle

Jetzt online:

Rahmenterminplan 2020

Alle Turnieransetzungen für den Merkur CUP 2020 stehen fest.
Rahmenterminplan 2020

Kommentare