TSV-Kicker dominieren Zwischenrunde

Merkur CUP: TSV Dorfen bleibt ohne Gegentor

Gaaanz lang macht sich hier der Wolfganger Fabian Rachl (l.). Dennoch kommt der Forsterner Emanuel Marchesano durch.
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Gaaanz lang macht sich hier der Wolfganger Fabian Rachl (l.). Dennoch kommt der Forsterner Emanuel Marchesano durch.

Jugendleiter Stefan Bart durfte stolz sein. Die BSG Taufkirchen hat dafür gesorgt, dass es bei der Zwischenrunde des Merkur CUP 2022 an nichts fehlte.

Taufkirchen –Den Zuschauern seien „spannende und umkämpfte, aber immer faire Spiele mit schönen Kombinationen geboten“ worden. Und die zahlreichen Helfer machten aus dem Turnier ein Rund-um-Wohlfühl-Paket.

So haben zum Beispiel die Eltern der Nachwuchskicker die Bewirtung während der Turniere übernommen. Bart: „Sie alle haben wieder für eine gute Versorgung der stets mitfiebernden Zuseher beigetragen.“ Und der attraktive Fußball, den die Kinder zeigten, machte Appetit auf mehr: auf das Kreisfinale, das am Sonntag ab 13 Uhr stattfindet. Und da werden der bärenstarke TSV Dorfen und die wacker kämpfenden Forsterner mit dabei sein.

TSV Dorfen – TSV St. Wolfgang 2:0: Der TSV Dorfen erwischte gegen den TSV St. Wolfgang den besseren Start und kombinierte sich einige Male zu guten Torchancen. Quasi mit dem Halbzeitpfiff zahlte sich die Überlegenheit aus, und Leo Busch traf zur Führung. Direkt nach Wiederanpfiff entschied Busch mit seinem zweiten Tor die Partie. Die St. Wolfganger hatten zwar gut mitgehalten, letztlich war Dorfen aber einfach zu stark.

BSG Taufkirchen – FC Forstern 1:3: Der Gastgeber BSG Taufkirchen musste im Auftaktspiel gegen den FC Forstern eine 1:3-Pleite hinnehmen. Direkt zu Beginn nutzte Elie Lösch eine Unsicherheit des BSG-Keepers zur Führung Forsterns. Dadurch verunsichert, fanden die Taufkirchner nicht so recht in die Partie. Leonard Grabbe erhöhte zudem mit einem fast von der Mittellinie getretenen Freistoß ins Kreuzeck auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel machte Lösch mit ihrem zweiten Treffer zum 3:0 alles klar. Leo Miesel gelang kurz vor Schluss immerhin noch der Ehrentreffer für die Gastgeber.

TSV St. Wolfgang – BSG Taufkirchen 1:0: Die beiden Geschlagenen der ersten Partien trafen nun aufeinander. In der ersten Hälfte entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne klare Torchancen. Den zweiten Durchgang eröffneten die Taufkirchener mit einem Lattenschuss. Simon Sladeck zielte besser und brachte den TSV in Front. Die BSG warf zwar noch einmal alles nach vorne, musste sich letztlich aber geschlagen geben.

FC Forstern – TSV Dorfen 0:4: Zunächst war die Begegnung zwischen dem FC Forstern und dem TSV Dorfen ziemlich ausgeglichen. Erst allmählich übernahm der TSV die Kontrolle, was sich im 1:0 durch Ibrahim Ibrahim niederschlug. Nach der Pause erhöhte Timo Dollmann auf 2:0, vorbereitet hatte Mio Gerlitsch nach einem schönen Alleingang. Gerlitsch selbst legte per Kopf das 3:0 nach, ehe Felix Hennel per Weitschuss den Endstand herstellte. Damit bekam Dorfen aufgrund der Extra-Regel des Merkur CUPs vier statt drei Punkte.

TSV Dorfen – BSG Taufkirchen 4:0: Auch in ihrem letzten Spiel dominierten die Dorfener und blieben ohne Gegentor. Hannes Schleibinger traf zur Führung gegen den Turniergastgeber, Mio Gerlitsch erhöhte auf 2:0. Auch wenn die Taufkirchener danach besser dagegenhielten, war gegen den TSV einfach nichts auszurichten. Gabriel Iyidogan baute den Vorsprung auf drei Tore aus, Timo Dollmann sorgte für den Endstand.

TSV St. Wolfgang – FC Forstern 0:1: Im Aufeinandertreffen zwischen dem TSV St. Wolfgang und dem FC Forstern ging es um den zweiten Platz in der Gruppe, der die Qualifikation zum Kreisfinale garantierte. Die Forsterner gingen schnell in Front, als Eli Lösch aus der Distanz abzog und David Willems den abgeprallten Ball ins Netz abstaubte. St. Wolfgang zeigte sich davon nicht geschockt, sondern angespornt. Das Team baute immer mehr Druck auf und erspielte sich zahlreiche gute Möglichkeiten, am Ende brachte die Sturmreihe um Simon Sladeck die Kugel aber einfach nicht im Kasten unter und musste sich in diesem kämpferischen Spiel geschlagen geben. (Dieter Priglmeir)

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