Die zwei letzten Standhaften

Zwei E-Junioren-Teams aus dem Landkreis sind noch übrig: Die SpVgg Altenerding und der TSV Dorfen treten am Wochenende im Bezirksfinale des Merkur CUP an.

Mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein dürften die U 11- Kicker des TSV Dorfen am Samstag zum Bezirksfinale des Merkur CUP nach Schwabhausen reisen. Nachdem am Mittwoch das letzte Saisonspiel gewonnen worden ist, kann die Mannschaft von Trainer Jörg Lüers eine perfekte Bilanz von sechs Siegen aus sechs Spielen vorweisen. „Wir rechnen uns Chancen auf ein Weiterkommen aus“, sagt Lüers, der gleichzeitig betont, dass der TSV nicht der Favorit ist.

Sein Team, das sich trotz der 0:1-Niederlage gegen Altenerding im Kreisfinale für die zweite Runde qualifiziert hat, trifft auf den TSV Iffeldorf (11 Uhr), den SC Eintracht Freising (11.50 Uhr) und den TSV Schwabhausen (12.40 Uhr). Während der Auftaktgegner eine Unbekannte darstellt, kennt man Freising genau. Ein Testspiel ging knapp verloren. „Daher wissen wir, wie gut sie sind“, sagt Lüers.

Der TSV Schwabhausen misst sich in der Liga unter anderem mit dem Nachwuchs des FC Bayern und des TSV 1860 München. Gegen den SV Heimstetten, der ebenfalls in dieser Liga spielt, verloren die Schwabhausener knapp. „Wir haben gegen Heimstetten in einem Testspiel ebenfalls knapp verloren. Ich denke, dass Schwabhausen daher keine leichte Aufgabe wird.“

Ob der zehn Mann starke Kader komplett auflaufen kann, ist noch fraglich. Mittelfeldmotor Jonas Härle ist erkrankt und droht auszufallen.

Altenerding will Geschichte schreiben

Die Verantwortlichen der SpVgg Altenerding haben sich vergeblich für die Austragung des Bezirksfinals beworben. So geht es jetzt ins 80 Kilometer entfernte Königsdorf. Die Absage soll für die Veilchen die einzige Enttäuschung bleiben. „Mit dem Erreichen des Bezirksfinales haben wir das gesetzte Ziel schon erreicht. Doch wenn wir schon so weit gekommen sind, wollen wir die sich bietende Chance nutzen und rechnen uns Möglichkeiten auf die Halbfinalteilnahme aus“, sagt Trainer Florian Aldinger.

Die SpVgg bestreitet um 13.30 Uhr das Eröffnungsspiel gegen Ausrichter TSV Köndigsdorf. Um 14.20 Uhr treffen die Semptstädter auf den FC Eichenau, ehe es um 15.10 Uhr gegen den TSV Ohlstadt geht. „Die Gegner kenne ich alle nicht, aber wer den Sprung ins Bezirksfinale geschafft hat, bringt viel Qualität mit. Ich kann nicht sagen, welche Mannschaften als Favoriten für das Halbfinale anzusehen sind“, meint Aldinger. Wenn man aber die vorangegangenen Kreisfinals Revue passieren lässt, scheint der Ausrichter wohl der schwierigste Gegner zu sein. Im Kreisfinale hat Königsdorf, ebenfalls zuhause, den großen Favoriten TuS Geretsried ausgeschaltet.

Sollte der SpVgg dennoch der Sprung ins Halbfinale gelingen, sollte sie die Vorrunde nach Möglichkeit als Gruppensieger abgeschlossen haben, denn ansonsten droht im Semifinale der TSV 1860. „Es wäre vermessen, dann vom großen Finale zu träumen“, sagt der Altenerdinger Trainer.

Zwar haben es auch die anderen Teams vom VfB Forstinning, TSV Ottobrunn und SV Miesbach in sich, aber hier wären die Altenerdinger wohl nicht chancenlos. Die Mannschaft will Vereinsgeschichte schreiben, denn im großen Finale ist sie noch nie gewesen. Das steigt am Samstag, 15. Juli, in Warngau.

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