Der Traum von Warngau

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Sie möchten unbedingt ins Große Finale: die E-Junioren des SE Freising mit (vorne, v. l.) Jaroud Kanze, Dominik Sauerstein, Ayham Jammali, Matteo Ricciardi, Erkin Özege, Marino Pajic, (hinten, v. l.) Mert Ali Akgöz, Korbinian Brücklmeier, Mateja Kostic, Emil Alefelder und David Dreo und ihren Trainern Sami Jammali (l.) und Aydin Özege.

Jetzt geht’s ans Eingemachte: 32 Teams kämpfen am Wochenende bei vier Bezirksfinals um den Einzug ins Große Finale des Merkur CUP 2017, das am 15. Juli in Warngau stattfindet. Die E-Junioren des SE Freising gehen fest davon aus, dass sie das Ticket lösen können. Die Buben des TSV Eching freuen sich erstmal auf ihr Heimspiel.

„Das wird ein Riesen-Erlebnis für unsere Jungs!“ Trainer Lars Wutzler und seine E-Jugendfußballer vom TSV Eching können es kaum mehr erwarten, dass endlich der Ball rollt. Denn die Zebras haben das große Los gezogen: Sie dürfen am morgigen Samstag das Bezirksfinale B des Merkur CUP ausrichten – und der ist immerhin das größte E-Junioren-Fußballturnier der Welt. „Es ist für uns ein Erfolg, dass wir es bis hierhin geschafft haben“, betont Wutzler. „Und dass wir jetzt ein Bezirksfinale bei uns zu Hause haben, ist einfach eine tolle Sache. Die Buben sollen viel Spaß haben, ohne Druck und befreit aufspielen und diesen Tag genießen.“

Aber Träumen ist natürlich auch bei den jungen Zebras erlaubt: „Es wäre spitze, wenn wir das Halbfinale oder sogar das Endspiel erreichen könnten“, meint Wutzler. Das Problem: Die drei Gegner in der Vorrundengruppe 1 – zunächst kickt Eching gegen den TSV 1865 Dachau und dann gegen den TSV Schongau sowie die Sportfreunde Föching – „sind uns relativ unbekannt“. Dachau habe „erwartungsgemäß eine gute Jugendarbeit“, weiß der Zebra-Coach. „Wenn wir das erste Spiel gegen Dachau gewinnen sollten, dann ist alles möglich.“ Tatsache ist jedoch: Um den Sprung ins Große Finale zu schaffen, müssten die Buben wohl ihre Vorrundengruppe gewinnen, um im Halbfinale dem Nachwuchs des FC Bayern München aus dem Weg zu gehen. Denn jeweils zwei Teams – die beiden Finalisten jedes Bezirksfinales – dürfen nach Warngau fahren.

Am Zusammenhalt sollte es nicht scheitern: Die Echinger waren in der zweiten Pfingstferienwoche im Trainingslager in Kirchdorf bei Kitzbühel. Und das Beste: „Wir haben auf dem gleichen Platz trainiert wie die Profis von Zenit St. Petersburg – die waren zur Saisonvorbereitung da“, erzählt Wutzler. Natürlich wurden viele Fotos gemacht – mit Coach Roberto Mancini und seinem Co-Trainer, Ex-Bayern-Spieler Anatoliy Tymoshchuk. Außerdem konnten sich die jungen Zaungäste aus dem Landkreis-Süden viel von den Großen abschauen – „es war toll“.

Groß rauskommen wollen auch die E-Juniorenfußballer des SE Freising. Die Buben haben sich als Sieger des Kreisfinales für das Bezirksfinale im Merkur CUP qualifiziert – und dort soll der Weg noch längst nicht zu Ende sein: „Wir rechnen mit dem Einzug ins Große Finale – alles andere zählt für uns nicht“, betont Trainer Sami Jammali. „Ich weiß, wie stark das Team ist. An einem guten Tag können wir jeden schlagen – auch 1860, Bayern München oder Unterhaching.“ Mit diesen schweren Gegnern würden es seine Buben jedoch erst im Großen Finale zu tun bekommen.

Zunächst spielt der SEF am morgigen Samstag im Bezirksfinale A beim TSV Schwabhausen, wo er auf den TSV Dorfen, den TSV Iffeldorf und auf die Gastgeber trifft. Der stärkste Gegner lauert aber wohl in der anderen Gruppe: „Der SV Planegg-Krailling hat eine gute Jugendarbeit“, sagt Jammali. Aber die Freisinger müssen sich angesichts der jüngsten Ergebnisse keineswegs verstecken: Sie haben am vergangenen Samstag in ihrem letzten Liga-Spiel in der Gruppe 1 den TSV Eching mit 6:1 besiegt – und damit die Runde ohne eine Niederlage abgeschlossen. „Das beweist, dass wir gut in Form sind“, sagt der Trainer. „Dieses Potenzial wollen wir im Bezirksfinale abrufen.“

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