Wiedersehen im Bezirksfinale

+
Wiedersehen macht Freude: Der ASV Antdorf (in roten Trikots) und der ESV Penzberg treffen im Bezirksfinale erneut aufeinander.

Eigentlich könnten sie eine Fahrgemeinschaft machen: Sowohl der ASV Antdorf als auch der ESV Penzberg sind an diesem Samstag beim Bezirksfinale des Merkur CUP in Attaching am Start. In den Gruppenspielen kommt es zum direkten Duell. Sollte es mit dem Halbfinale klappen, warten dort zwei richtig dicke Brocken.

Christian Rieth, Trainer des Kreisfinalsiegers ASV Antdorf, hat sich bereits damit abgefunden, dass seine Mannschaft beim Bezirksfinalturnier an diesem Samstag in Attaching (Beginn 10.30 Uhr), zwischen Freising und dem Münchener Flughafen gelegen, das Endspiel nicht erreichen wird. „Spätestens im Halbfinale ist Schluss“, so Rieth. Dabei ist der ASV-Coach beileibe kein Pessimist. Er rechnet sich durchaus Chancen aus, die Vorrunde zu überstehen. Dann aber wird’s richtig hart: Wenn alles nur einigermaßen normal läuft, werden sich in der anderen Gruppe der Nachwuchs des FC Bayern München und der SpVgg Unterhaching für die Runde der letzten Vier qualifizieren. Beide zählen zu den ganz heißen Kandidaten auf den Gewinn des Merkur CUP. Rekordsieger FC Bayern hat den Pokal im vergangenen Jahr zum elften Mal gewonnen, die Unterhachinger (3 x Sieger) standen 2018 im Finale. Aufgrund dieser Konstellation „ist uns der Weg ins Finale verbaut“, so Rieth. Darüber ärgern will er sich aber nicht: „Schon das Erreichen des Bezirksfinales ist ein großer Erfolg.“ Der ASV nimmt zum ersten Mal in der Geschichte des Merkur CUP am Bezirksfinale teil.

In der Vorrunde wollen die Antdorfer aber schon mitmischen bei der Vergabe der beiden Halbfinalplätze. Den Landkreisrivalen ESV Penzbeg haben sie beim Kreisfinale im Achtmeterschießen besiegt, von den beiden anderen Gegnern – dies sind Gastgeber BC Attaching sowie der SV Riedmoos – hat Rieth in Erfahrung gebracht, dass sie in ihren jeweiligen Gruppen nicht ganz vorn platziert sind. Sein Team kann in Bestbesetzung antreten, auch Spielmacher Quirin Rieth ist wieder fit.

Irgendwo träumt auch Martin Hildebrandt, Trainer des ESV Penzberg, von einem Halbfinale gegen einen der beiden ganz Großen des Merkur Cup. Insgesamt aber ist das Ziel für seine Mannschaft, die im Kreisfinale in Raisting Platz zwei belegte, sehr bescheiden gesteckt: „Alles über dem achten Platz ist ein Erfolg“, sagt Hildebrandt. Ein Gutes hat es ja, dass auch die Bayern und die Hachinger in Attaching dabei sind und im Halbfinale ein möglicher Gegner sind: „Groß motivieren muss ich meine Jungs nicht mehr“, berichtet der Penzberger Trainer. Zudem kann er seine stärkste Besetzung aufbieten.

Letztmals war der ESV Penzberg 2015 beim Bezirksfinale dabei. Beim Turnier in Bad Tölz erreichte der Nachwuchs der Eisenbahner einen hervorragenden dritten Platz. Dieselbe Platzierung gelang dem ESV auch 2009 in Taufkirchen. Insgesamt qualifizierte sich der ESV fünfmal fürs Bezirksfinale.

Weitere Artikel

ASV-Jungs vergessen nur das Toreschießen

Sie haben gut gespielt, teilweise ein richtiges Angriffsfeuerwerk abgebrannt, aber nur die Tore nicht gemacht.
ASV-Jungs vergessen nur das Toreschießen

Riedmoos schafft’s bis ins Halbfinale

Der Dachauer Champion im Merkur CUP war am Ende erst vom FC Bayern zu stoppen: Beim Bezirksfinale des Wettbewerbs in Attaching erreichte der SV …
Riedmoos schafft’s bis ins Halbfinale

Keinen Sahnetag erwischt

Sonnenschein und Kaiserwetter, Starkregen und Donnergrollen. Was Petrus an diesem Merkur CUP-Sonntag im Werdenfelser Land bot, war aufregend genug.
Keinen Sahnetag erwischt

Kommentare