Mit Maskottchen in Richtung Haching

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Maskottchen „Ronaldo“ brachte den E-Junioren des TSV Ebersberg im Kreisfinale in Pliening schon Glück. Im Bezirksfinale ist der Bub auch wieder mit dabei.

Mit großen Hoffnungen starten die beiden Landkreisvertreter an diesem Wochenende ins Bezirksfinale des Merkur CUP.

Die E-Junioren des SC Baldham-Vaterstetten sind am morgigen Samstag ab 13 Uhr in Eichenried (Kreis Erding) gefordert, die U 11 des TSV Ebersberg gastiert tags darauf (ab 10.30 Uhr) beim Turnier in Farchant. Beide eint der Wunsch, das große Finale der Jubiläumsauflage des Merkur CUP am Samstag, 20. Juli, im Sportpark von Unterhaching zu erreichen.

Dass der Weg für den Kreissieger SCBV kein leichter wird, ist Trainer Christian Reber bewusst. „Für uns ist das Bezirksfinale eine Belohnung der guten Leistung im Kreisfinale, einfach eine Zugabe.“ Dass die Auslosung es gut mit seiner Mannschaft meinte, weil keiner der großen Drei (FC Bayern, TSV 1860 München, SpVgg Unterhaching) vorort ist, lässt ihn aber aufs Weiterkommen hoffen. „Unsere ist mit Eching, Dachau und Herrsching sicher nicht die stärkste Gruppe. Mit viel Glück können wir ins Halbfinale kommen – und dann schauen wir, was herauskommt.“

Nur die beiden Finalisten der jeweiligen Bezirksfinals lösen ein Ticket für das Großereignis in Haching, das für Reber eine weitere „Belohnung für eine super Saison“ wäre. In der Vorwoche scheiterten die SCBV-Kicker im Finale des Sparkassenpokals knapp im Siebenmeterschießen an Poing. In Eichenried wolle man das besser machen – und hat zudem einen weiteren Antrieb. Denn die Baldhamer E-Junioren möchten es gerne ihrem Mädchenteam nachmachen, das am vergangenen Wochenende in Markt Schwaben bereits das Finalticket löste (wir berichteten).

Auf was Coach Christian Reber für Samstag hofft? „Auf ein für uns freundlich gesinntes Wetter.“ Denn hohe Temperaturen würden – wie beim Kreisfinale in Pliening – seinem personell und qualitativ breit aufgestellten Kader in die Karten spielen. „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, hat Reber keine Ausfälle und kann fast wie im Eishockey mit zwei austauschbaren Sechser-Reihen agieren. Bei Hitze „käme uns das sicherlich sehr zu Gute“, so der Trainer des SC Baldham-Vaterstetten.

Am Sonntag in Farchant wünschen sich hingegen die Fußballer des TSV Ebersberg andere Bedingungen. „Ich hoffe, dass es nicht so heiß wie letzten Sonntag wird. Das Wetter macht dann den Kindern schon zu schaffen“, meint Coach Isuf Shabani, der aber zuversichtlich ist, mit seiner Truppe eine gute Rolle zu spielen. „Es gibt die Chance aufs Weiterkommen. Die Bayern sind ja nicht in unserer Gruppe“, sagt er lachend. Der FCB ist zum Bezirksfinale nach Attaching gelost worden, während die U11 aus der Kreisstadt im Turnier im Kreis Garmisch-Partenkirchen auf den TSV Pentenried, FC Wacker München und TuS Geretsried trifft.

„Wir werden vor allen Respekt haben. Ich bin mir aber sicher, dass wir gut mithalten können“, betont Shabani, der einem vollbesetzten Kader vertrauen kann. „Die Jungs sind gut drauf. Es wird dennoch eine harte Aufgabe. Und wenn wir einen guten Tag erwischen, dann können wir weit kommen.“

Auf eines können sich die Ebersberger vor Ort auf alle Fälle verlassen: auf die Unterstützung ihrer Familien. Mit einem großen Tross absolvieren sie die gut 125 Kilometer lange Anreise. Ebenfalls mit dabei ist wie im Kreisfinale ein kleiner „Ronaldo“, ein Glücksbringer aus dem Hause Shabani. Damals in Pliening fieberte der dreijährige Trim im Juventus-Trikot des portugiesischen Weltstars in allen fünf Partien auf der Bank mit und freute sich über den Erfolg seines Bruders Arber und dessen Mitspieler. Auch diesmal ist der fußballbegeisterte Bub an Bord. „Das Trikot liegt schon bereit“, bestätigt Shabani mit einem Augenzwinkern.

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