Kein Druck, nur Spaß

Der SV Ohlstadt und der 1. FC Garmisch-Partenkirchen vertreten den Landkreis im Bezirksfinale in Königsdorf und Peißenberg

Bezirksfinale im Merkur-Cup. Vertreten wird der Landkreis am Sonntag durch den 1. FC Garmisch-Partenkirchen und den SV Ohlstadt. Während sich die E-Junioren des 1. FC gegen ein massives Los stemmen müssen, hofft man in Ohlstadt auf ein Schmankerl. Ein Halbfinale gegen die Münchner Löwen. Das wär’s doch.

Ganz unwahrscheinlich ist das nicht. Der Nachwuchs des TSV 1860 geht als Favorit an den Start, sollte seine Gruppe gewinnen. In der anderen müsste der SVO zumindest zwei Widersacher hinter sich lassen. Das sind neben Ausrichter TSV Königsdorf die SpVgg Altenerding und der FC Eichenau. Den Reiz eines Kräftemessens mit den Löwen ficht Günther Stadler nicht an. Doch gibt der SVO-Trainer zu bedenken, dass dafür „schon alles passen“ muss. „Das möchten schließlich alle Teilnehmer.“ Beim SVO geht man entspannt und mit Vorfreude an die Sache heran. Ein Weiterkommen wäre super, Druck aber gibt es keinen. „Wir sind froh, endlich mal wieder in einem Bezirksfinale zu stehen“, blickt Stadler auf die mageren Jahre der jüngeren Vergangenheit zurück. Im letzten Punktspiel der Saison hat sich die E-Jugend schon einmal warmgeschossen: Gegen Bernried gab es ein 10:1.

Eine ähnlich vorsichtige Herangehensweise wählt Heinz Mohr beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen. Der Trainer räumt ein, dass sein Team bei der Qualifikation für die überregionale Runde gegen den TSV Murnau „etwas Glück“ gehabt habe. Und Freilose warten auf den 1. FC beim Turnier in Peißenberg auch ganz sicher nicht. „Alle Mannschaften haben mindestens unsere Spielstärke“, stellt er klar. Deswegen machen in seinen Augen großspurige Zielsetzungen wenig Sinn. Mohr weiß nicht so recht um das Potenzial der Gruppengegner, kennt aber das Szenario im Falle eines Halbfinal-Einzugs. Dort droht als Kontrahent die potenzielle Übermacht der SpVgg Unterhaching. „Da würde die Luft für uns sehr dünn werden“, prognostiziert der erfahrene Coach. Doch darum geht es ihm weniger. Mehr um den Spaß. „Meine Spieler freuen sich unheimlich auf das Turnier. Deswegen sollen sie es auch genießen.“  or

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