Bitteres Aus im Halbfinale

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Ins Straucheln gebracht wurden die Baldhamer Buben (Tobias Reber, r.) im Halbfinale. Dem Topfavoriten unterlagen sie aber erst ganz bitter in der Verlängerung.

Buben aus Forstinning und Baldham im Pech

Für die Landkreisvereine ist, so zeigt es die 22-jährige Geschichte des Merkur CUP, die Teilnahme am Bezirksfinale bereits ein großer Erfolg. Heuer hatten sich die U11-Kicker des SC Baldham-Vaterstetten und VfB Forstinning qualifiziert – und verpassten beide nur knapp den Sprung ins große Finale.

Es wäre eine Sensation gewesen: Als Gruppenzweiter rückten die E-Junioren des SC Baldham-Vaterstetten ins Halbfinale des Bezirksfinals C, das in Peißenberg (Landkreis Weilheim-Schongau) stattfand. „Eigentlich haben sie keine klare Chance gehabt“, meinte SCBV-Coach Matus Mala nach der 1:2-Niederlage gegen den späteren Turniersieger SpVgg Unterhaching. Vielversprechend hatte das Halbfinale des Merkur CUP, der vom Münchner Merkur und seinen Heimatzeitungen sowie dem Bayerischen Fußball-Verband veranstaltet und von E.ON, Macron, der Bavaria Filmstadt, Cewe Print und Ensinger Mineralquellen gefördert wird, gegen den Profi-Nachwuchs begonnen. Keine sieben Sekunden nach Anpfiff lief der Ball über Malte Marquardt, Tobias Reber und Sascha Seliger, der den Ball im gegnerischen Strafraum so ablenkte, dass David Pace zum umjubelten 1:0 traf. Die leichte Feldüberlegenheit reichte aber nicht, denn in der Verlängerung erzielte die SpVgg nach einer Ecke den Siegtreffer. Dies änderte nichts an der Euphorie von Mala, dessen Team am Ende Vierter wurde: „Das waren die besten Spiele, die wir je gemacht haben.“

SCBV-„Top-Stürmer“ (Mala) David Pace wechselt zur neuen Saison zum TSV 1860 München – genauso wie der Forstinninger Rron Gosalci. Der erzielte im Bezirksfinale D in Königsdorf (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) fünf der sechs Treffer seines VfB. Nicht nur für Rron war das Gruppenspiel gegen den TSV 1860 München etwas ganz Besonderes. Bis auf die SpVgg Altenerding (0:1-Pleite im Finale) schlug sich kein anderes Team so gut gegen die Jung-Löwen: „Das erste Gegentor war ein Fehler von uns. Das zweite war dann ein richtiges Tor“, war sich VfB-Coach Riad Gosalci mit seinem Trainerkollegen Markus Kammermaier einig. Der TSV 1860 holte sich den Turniersieg ohne ein Gegentor. Rron war aber mehrmals dran, die Weiße Weste seines zukünftigen Vereins zu beschmutzen. „Ja freilich hätte er gerne gegen sie getroffen“, weiß sein Trainer und Vater. Die Treffer holte Rron im Halbfinale gegen die SpVgg Altenerding nach – auch wenn sich seine Forstinninger letztendlich unglücklich mit 2:3-Toren geschlagen geben musste.

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