Eine andere Hausnummer

Kein Durchkommen gibt es für die Kicker des 1. FC.
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Kein Durchkommen gibt es für die Kicker des 1. FC.

Ein bisschen mehr hatten sie sich im Vorfeld schon erwartet. Das Halbfinale blieb für die Burschen des 1. FC Garmisch-Partenkirchen beim Bezirksfinale des Merkur CUP aber nur ein Wunschtraum.

Die Burschen von Trainer Gerd Ritzer landeten in Wildsteig in der Vorrunde auf Platz drei und mussten sich am Ende mit Rang fünf begnügen.

„Die Gegner waren eine andere Hausnummer als zuvor in der Liga“, bekannte Ritzer. Einige aus seinem erfolgsverwöhntes Team brachten aber auch nicht die erhoffte Leistung. „Ein paar Leistungsträger waren heute schwach“, monierte Ritzer. Hinzu kam die Nervosität, die einige in der Mannschaft verkrampfen ließ. „Dadurch haben die Jungs nicht das gebracht, was sie können.“ Der Start lief für seine Truppe mit einem 3:0-Erfolg gegen den gastgebenden SV Wildsteig noch nach Wunsch. Trotz der lautstarken Anfeuerung einiger mitgereister FC-Fans setzte es in der zweiten Partie eine 1:4-Pleite gegen den TuS Holzkirchen. „Da haben wir den Start verschlafen und dann ist uns die Zeit davon gelaufen.“ Im letzten Gruppenspiel gegen den TSV Grünwald benötigte der 1. FC nun einen Sieg, um noch ins Halbfinale einzuziehen. Gegen die Münchner Vorstädter taten sich die Werdenfelser jedoch schwer. Sie unterlagen mit 0:3 und beendeten die Gruppe auf Rang drei.

Die letzten Vorrundenspiele der anderen Gruppe mussten danach wegen eines Gewitters unterbrochen werden. Erst nach einer Stunde Wartezeit konnte das Turnier, mit abgespecktem Programm, fortgesetzt werden. Die Platzierungsspiele entfielen. Garmisch-Partenkirchen kam als Fünfter in die Wertung. In den Halbfinals setzten sich Lohhof und der TSV 1860 München durch. Das spannende Endspiel entschied der Löwen-Nachwuchs knapp aber verdient mit 1:0 für sich. Den Fairnesspreis sicherte sich Gastgeber Wildsteig.

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