Altenerding verpasst „Finale dahoam“

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Das Nachsehen hatten die Geretsrieder (grüne Trikots) im Auftaktspiel gegen Altenerding (Maxi Geiger Nr. 6, Emilio Polsfuss am Boden), das die SpVgg 1:0 gewann.

Der große Traum vom „Finale dahoam“ ist geplatzt. Die SpVgg Altenerding schlitterte nach großartiger Vorrunde beim Bezirksfinale in Weyarn nur haarscharf am Endspiel vorbei und muss sich beim großen Merkur CUP-Finale am 14. Juli mit der Rolle des Gastgebers begnügen.

„In 14 Tagen bei uns daheim!“ So verabschiedete sich Altenerdings Trainer Patrick Hahn am Sonntagabend beim Merkur CUP-Bezirksfinale in Weyarn (Kreis Miesbach), wo seine Mannschaft haarscharf an der Qualifikation fürs „Finale dahoam“ vorbeigeschrammt war.

Doch auch wenn der Traum platzte, war die Enttäuschung rasch verflogen, und die jungen Kicker der Spielvereinigung strahlten über ihren dritten Platz am Ende eines langen, schönen Fußballtages. „Wir sind sehr zufrieden, stolz und glücklich“, waren sich Hahn und sein Trainerkollege Stephan Faust einig: Es war ein tolles Turnier.“

Das erlebten nicht nur die SpVgg-Trainer und das in den nagelneuen ESB-Fairnesstrikots auflaufende Team mit der starken Ronja Buttstedt als einzigem Mädchen im Turnier. Zahlreiche Fans und Vorstandsmitglieder waren zur moralischen Unterstützung mit ins Oberland gekommen und sahen von Anfang an schöne, spannende Spiele.

Nach dem Auftaktsieg gegen den TuS Geretsried (1:0) und einem Punktgewinn gegen den SC Fürstenfeldbruck (0:0) zog Altenerding nach einem klaren 5:2 gegen die SG Bad Kohlgrub/Unterammergau als Gruppensieger ins Halbfinale gegen Grünwald ein, das für viele Beobachter „das wahre Finale“ war.

Die Zuschauer hatten den Torjubel schon auf den Lippen, als ein aussichtsreicher Angriff von der Latte zurück ins Feld prallte und der Nachschuss um Zentimeter das Tor verfehlte. Doch im Gegenzug sollte Grünwald die ansonsten sichere Altenerdinger Abwehr einmal ausspielen: 1:0 für den TSV. Der darauf folgende beherzte Sturmlauf der Altenerdinger wurde nicht belohnt.

„Kurz danach waren die Kids ein bisschen traurig, aber wir müssen zugestehen, dass Grünwald spielerisch stärker war“, so die faire Einschätzung der Altenerdinger Trainer, die sich freuten, dass die SpVgg nach dem 2:0 gegen Fürstenfeldbruck im kleinen Finale (Tore: Enes Koc, Metehan Öcen) mit einem Sieg aus dem Bezirksfinale ging.

Platz drei war ein „schöner Abschluss für den Merkur CUP, der für die Kinder jedes Mal ein besonderes Erlebnis ist“, resümierten die Trainer. Bei zwei von ihnen ist die Freude besonders groß. Sie dürfen im nächsten Jahr noch einmal ran.

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