1860 und Altenerding fahren nach Warngau

Da geht die Post ab: Der TSV 1860 (r.), Gewinner des Bezirksfinales D, beim 3:0 gegen den TSV Ottobrunn. Fotos: Stallein (2)

Der besondere Charme der Sportanlage in Königsdorf kam am Sonntag kaum zur Geltung. Die Bergkette am Horizont war die meiste Zeit von dicken Wolken und Regenschleiern verhüllt.

Nieselregen ließ den Rasen des Hauptplatzes in saftigem Grün leuchten. „Das kommt unserem Spiel entgegen, auf dem nassen Platz läuft der Ball besser“, konnte Franz Leder, Trainer der E-Junioren des TSV 1860 München dem unfeinen Wetter schnell eine positive Komponente abgewinnen. Seine Löwen-Jungen setzten sich beim Bezirksfinale D erwartungsgemäß an die Spitze des achtköpfigen Teilnehmerfeldes und zogen gemeinsam mit der SpVgg Altenerding ins Merkur CUP Finale in Warngau ein.

„Anfangs sind wir schwer reingekommen, haben viele Chancen liegen lassen“, monierte der Löwen-Coach zu hektisches Agieren in den ersten Spielen gegen den VfB Forstinning (2:0) und den TSV Ottobrunn (3:0). Dann hatten sich seine spielerisch der Konkurrenz deutlich überlegenen Buben warm geschossen, – zum Leidwesen des TSV Miesbach (7:0) und des TSV Königsdorf, der im Halbfinale eine deftige 0:9-Niederlage gegen den Turniersieger kassierte. „Ich ziehe meinen Hut vor Königsdorf“, zollte Löwen-Coach Franz Leder dem Verlierer Lob. „Wir spielen hier ja mit einer Auswahl. Dass Königsdorf mit einer Dorfmannschaft soweit gekommen sind, verdient großen Respekt.“

Darüber freuten sich die Gastgeber, die nach der 1:2- Auftaktniederlage gegen Altenerding mit einem 1:0 gegen den SV Ohlstadt und einem 2:0-Sieg gegen den FC Eichenau verdient ins Halbfinale eingezogen waren und mit dem Spiel gegen den Löwen-Nachwuchs ihr persönliches Turnierziel erreicht hatten. „Wir haben den Landkreis gut vertreten“, zeigten sich die Königsdorfer Trainer Sepp Weber und Lars Lerch mit dem Abschneiden ihres Teams ebenso zufrieden wie mit der perfekten Organisation des Turniers durch die Spielereltern und zahllose fleißige Helfer.

Groß war der Jubel, als die auf Platz vier gelandeten Gastgeber bei der Siegerehrung den E.on-Fairnesspreis von Mitarbeiter Mirko Domakus überreicht bekamen.

Glücklich über den Finaleinzug und stolz auf sein Team war Florian Aldinger. Dessen SpVgg Altenerding war mit Siegen gegen Gastgeber Königsdorf und den SV Ohlstadt ins Halbfinale gestürmt, wo sie sich in einem offenen Schlagabtausch mit 3:2 gegen den VfB Forstinning durchsetzten. „Die Jungs haben Gas gegeben ohne Ende“, freute sich Aldinger. Das taten sie auch im Endspiel, das die Jung-Löwen nur dank eines fulminanten 20-Meter-Freistoßes von Kurt Rüger mit 1:0 für sich entschieden.

Das Fazit des Tages formulierte das Schiedsrichter-Quartett unisono: „Schönes Turnier und für uns ein entspannter Nachmittag.“

Den Zeitungsbericht zum Bezirksfinale gibt's hier zum Download.

Alle Ergebnisse im Überblick.

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