SpVgg Unterhaching stürmt ins Finalturnier

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Ihr Finalticket gelöst hat die SpVgg Unterhaching. Das Foto zeigt das Team mit (vorn v.l.) Valentin Knöß, Ben Erlmann, Lars Martini, Konstantin Heide, Finn Adler, Max Mann, Lennard Jung sowie (hinten, v.l.) Christian Schreyer (Trainer), Magnus Dalpiaz, Victor Knecht, Sebastian Ebeling, Luke Gnadl, Torben Faßbender, Mert Güzelarslan, Damian Cori und David Schneider (Trainer).

Nur ein einziges Gegentor hat die SpVgg Unterhaching beim Bezirksfinale C des Merkur CUP in Peißenberg kassiert, am Ende souverän das Endspiel gewonnen und sich damit fürs große Finalturnier am 15. Juli in Warngau qualifiziert.

Ein bisschen spannend machten es die Hachinger schon. Nach der eindeutigen Vorrunde mit Siegen gegen Gastgeber TSV Peißenberg (6:0), die SpVgg Haidhausen (3:0) und den TSV Schäftlarn (6:0) gerieten die komplett in blau spielenden Hachinger im Halbfinale nämlich unerwartet in Rückstand. Nur Sekunden nach dem Anstoß lag die favorisierte SpVgg schon 0:1 hinten gegen den SC Baldham-Vaterstetten. Erst in der zweiten Hälfte gelang der Ausgleich – die Verlängerung musste entscheiden! Dort sorgte Finn Adler mit einem Kopfballtor für den 2:1-Sieg der Hachinger.

„Wir wussten, dass es kein Selbstläufer wird. Baldham hat es uns ganz schön schwer gemacht“, sagte Hachings Trainer David Schneider. Damit war der Weg freilich geebnet. Wie schon 2014 holte die SpVgg Unterhaching sich den Turniersieg in Peißenberg beim Merkur CUP, dem des wohl weltgrößten E-Jugend-Fußballturniers, das unsere Zeitung gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV), Sponsor E.ON, der Bavaria Filmstadt sowie CEWE, macron und Ensinger Mineral-Heilquellen veranstaltet. Im Endspiel gab es einen klaren 4:0-Sieg über Haidhausen, das im anderen Halbfinale überraschend den hoch gehandelten SC Fürstenfeldbruck mit 1:0 nach Verlängerung ausgeschaltet hatte.

Nichts zu holen gab es dagegen für den TSV Schäftlarn. Die Isartaler blieben schon in der Vorrunde ohne Torerfolg (0:2 gegen Haidhausen, 0:2 gegen Peißenberg, 0:6 gegen Unterhaching). Das Spiel um Platz sieben verloren die Schäftlarner 0:2 gegen den SV Hohenfurch.

„Die Burschen haben gekämpft und ihr Bestes gegeben“, resümierte Franz Voggenreiter, Trainer des TSV Schäftlarn. „Im Moment haben wir aber eine dünne Spielerdecke. Im ersten Spiel hat sich unser Nummer-eins-Torwart verletzt. Unsere Nummer zwei ist erst seit ein paar Monaten dabei, aber absolut kein Vorwurf an ihn.“ Die Ergebnisse seien „recht eindeutig“ gewesen, sagte Voggenreiter: „Die Ergebnisse relativieren sich aber etwas, da gleich zwei unserer Gegner im Finale stehen.“ Insgesamt gefiel ihm das Turnier trotzdem: „Ich bin zum siebten Mal beim Merkur CUP dabei. Die Organisation hier in Peißenberg ist sehr gut, alles lupenrein. Die Anlage hier ist wunderschön.“

Den Zeitungsbericht zum Bezirksfinale gibt's hier zum Download.

Alle Ergebnisse im Überblick.

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