Bitteres Aus im Halbfinale

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Große Chance im Halbfinale: Mit dem späteren Turniersieger Wacker München (in Blau) lieferte sich der TSV Peiting (in weiß) ein spannendes Duell.

TSV Peiting kassiert in drei Merkur CUP-Turnieren nur eine einzige Niederlage – und scheidet wegen dieser aus

Sie waren so nah dran am riesen Erfolg. Die Teilnahme am großen Merkur CUP-Finale am 20. Juli in Unterhaching lag in der Luft. Doch dann verlor der TSV Peiting am Sonntag beim Turnier in Farchant im Halbfinale gegen Wacker München. Aus der Traum.

Was bleibt, ist aber trotzdem ein Top-Ergebnis. Die Burschen von Trainer Michael Schmid zeigten in den Merkur-CUP-Turnieren richtig starke Leistungen. „Das war gigantisch“, sagt Schmid. Die Vorrunde und das Kreisfinale überstanden die E-Junioren, die in der Liga bereits als D-Junioren antreten, ohne eine einzige Niederlage. Und so konnten sie selbstbewusst zum Bezirksfinale in Farchant fahren.

Dass dort schwierige Gegner warteten, wussten die Burschen. Gegen Gruppengegner Fürstenfeldbruck hatten sie schon oft gespielt. „Mit dem Team sind wir auf Augenhöhe“, sagt Schmid. Einzig vor Wacker München hatte die Mannschaft ein wenig Bammel – bei der Fußballiade in Landshut zwei Wochen zuvor war das das einzige Team, das Peiting nicht schlagen konnte. Aber Wacker startete in der anderen Gruppe, daher Schmids Ziel: Gruppenerster werden und erst im Finale auf die Münchener treffen.

Der erste Teil des Plans ging auf. Peiting gewann gegen Miesbach (5:0) und Farchant (3:0) und holte damit bereits acht Punkte. Denn für mehr als drei geschossene Tore pro Partie gab’s einen Zusatzpunkt oben drauf. Gegen Fürstenfeldbruck wanderte ein weiterer Zähler aufs Konto (0:0). Damit war Peiting ungeschlagen Gruppenerster.

Doch Teil zwei des Plans ging nicht auf. Wacker München strauchelte beim 0:1 gegen Geretsried und wurde Gruppenzweiter. Damit traf der TSV im Halbfinale nun doch auf die Münchener.

Und da machten es die Mannschaften richtig spannend. In der ersten Halbzeit verschoss Wacker einen Achtmeter, Peiting traf zwei Mal und ging mit Führung in die Pause. Danach glichen die Münchener aus und trafen in der letzten Minute zum 3:2-Sieg.

„Das war bitter“, sagt Trainer Schmid.“ Denn nur die Finalisten qualifizierten sich für das Abschlussturnier in Unterhaching. Peiting holte sich mit einem 3:2 gegen Geretsried aber immerhin noch Rang drei. „Das ist ein super Ergebnis“, sagt der Trainer. Auch, wenn’s erstmal weh tat.

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