Haching schafft’s erst in der Verlängerung

+
Fair geht vor: Der FC Garmisch-Partenkirchen bekam in Peißenberg den Fairness-Preis überreicht. Mit der Mannschaft freuen sich E.on-Vertreter Michael Langheinrich (3.v.l.), der Gesamtleiter Merkur CUP, Uwe Vaders, und Merkur-Sportchef Heinrich Lemer (v.r.).

Der Favorit muss in Peißenberg gegen Baldham-Vaterstetten kämpfen – Haidhausen schaltet Fürstenfeldbruck aus

Zum dritten Mal nach 2001 und 2014 war der TSV Peißenberg Gastgeber eines Bezirksfinal-Turniers im Merkur CUP. Doch so viel Spannung wie diesmal herrschte noch nie. Beide Halbfinalpartien, in denen es um die Tickets fürs große Finale (15. Juli in Warngau) ging, wurden erst in der Verlängerung entschieden.

Für eine handfeste Überraschung sorgten die E-Junioren der SpVgg Haidhausen, die den hoch gehandelten SC Fürstenfeldbruck (immerhin souveräner Erster der Gruppe 1) besiegten. Mit einem Tor kurz vor Ende der Verlängerung machten die Haidhausener den 1:0-Sieg perfekt. Im anderen Semifinale schockte der SC Baldham-Vaterstetten den Favoriten SpVgg Unterhaching mit einem Tor nach nur wenigen Sekunden. Etwas glücklich kamen die Hachinger in der zweiten Hälfte zum 1:1-Ausgleich. Die Partie wogte hin und her. In der ersten Hälfte der Verlängerung glückte dann dem kleinen Finn Adler mit einem Kopfballtreffer das 2:1 – dabei blieb’s. „Wir wussten, dass es kein Selbstläufer wird. Baldham hat es uns ganz schön schwer gemacht“, sagte Hachings Trainer David Schneider. Die Unterhachinger holten sich (wie übrigens schon 2014) schließlich den Turniersieg in Peißenberg. Das Endspiel gewannen sie klar mit 4:0 gegen Haidhausen.

Die gastgebenden Burschen des TSV Peißenberg verpassten nur knapp den Halbfinaleinzug. Im letzten Gruppenspiel gegen die SpVgg Haidhausen wäre ein Sieg nötig gewesen. Die Peißenberger spielten engagiert, hatten aber Pech: Einmal landete der Ball am Lattenkreuz, einmal am Innenpfosten. Haidhausen gewann schließlich durch ein Achtmetertor mit 1:0. Peißenbergs Trainer Manfred Maier war mit dem Auftritt seiner Schützlinge vor heimischem Publikum zufrieden: „Es hat gepasst.“ Am Ende wurden die einheimischen Burschen Sechster.

Lob von vielen Seiten bekam die Peißenberger Fußballabteilung für die gelungene Ausrichtung des Turniers. „Das war alles super organisiert“, sagte BFV-Spielleiter Martin Kölbl. Da störte es auch nur wenig, dass Regenschauer und Windböen übers Sportgelände jagten. Unter der überdachten Tribüne fanden die Spieler und mehreren hundert Zuschauer alle ein trockenes Plätzchen. Die jungen Kicker erfreuten das Publikum mit fairen, zumeist ausgeglichenen Spielen und vielen Toren. Im Schnitt fielen pro Partie 3,1 Treffer. In den zwölf Vorrundenspielen gab es sechsmal den berühmten Extrapunkt für drei oder mehr pro Partie erzielte Tore.

Das Schiedsrichterquartett mit Obmann Klemens Wind, Stefan Hoyer, Markus Pils und Paul Stichnoth hatte auch alles im Griff.

Den Zeitungsbericht zum Bezirksfinale gibt's hier zum Download.

Alle Ergebnisse im Überblick.

Weitere Artikel

SpVgg Unterhaching stürmt ins Finalturnier

Nur ein einziges Gegentor hat die SpVgg Unterhaching beim Bezirksfinale C des Merkur CUP in Peißenberg kassiert, am Ende souverän das Endspiel …
SpVgg Unterhaching stürmt ins Finalturnier

Hohenfurch wird Siebter

SVH-E-Junioren in Peißenberg erst im letzten Spiel erfolgreich
Hohenfurch wird Siebter

Noch einmal wie 2010

TSV Schäftlarn trifft wieder auf Unterhaching
Noch einmal wie 2010

Kommentare