Ungeschlagen ausgeschieden

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Rassige Zweikämpfe, tolle Kombinationen und herrliche Tore bekamen die Zuschauer beim Merkur CUP-Bezirksfinale in Schongau zu sehen. Die Gastgeber (auf unserem Foto in den schwarzen Trikots) belegten den guten sechsten Platz.

Die Nachwuchsfußballer des TSV Schongau schlagen sich beim Bezirksfinale des Merkur CUP gut, verlieren in der Vorrunde kein Spiel. Zum Einzug ins Halbfinale fehlt den Gastgebern letztlich ein Quäntchen Glück – und ein Tor.

Ohne Niederlage geblieben sind die E-Junioren (U11) des TSV Schongau in der Gruppenphase beim Bezirksfinale des Merkur CUP auf eigenem Platz. Trotzdem reichte es beim, vom Münchner Merkur in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband organisierten weltweit größten Turnier für E-Juniorenfußballer, nicht zum Halbfinaleinzug. Nach drei Unentschieden belegten die TSV-Burschen Platz drei in der sehr ausgeglichen besetzten Gruppe 1.

„Wir sind dennoch hochzufrieden, schließlich waren wir unter den 32 besten Teams im Merkur CUP“, bilanzierte TSV-Coach Axel Schkölziger. „In den ersten beiden Spielen fehlte es am Quäntchen Glück,“ meinte er nach den 1:1 gegen den TSV Bad Wiessee und dem SC Eintracht Freising, bei denen jeweils Oskar Ruhland den Schongauer Treffer erzielte.

Im letzten Gruppenspiel gegen den TSV Schwabhausen legten die Gastgeber einen Fehlstart hin. Erst nach dem 0:2-Rückstand wachten sie auf. Danach bestürmten sie den Schwabhausener Kasten, was auch belohnt wurde. Paul Bohrer und Ludwig Seelig trafen noch zum 2:2. „Die Moral stimmte“, lobte Schkölziger den Einsatz seiner Buben, denen aber letztlich ein Tor zum Halbfinaleinzug fehlte. Selbst ein 3:3 hätte gereicht, da es dann einen Zusatzpunkt gegeben hätte. So aber bedeuteten die drei Zähler Gruppenrang drei hinter Bad Wiessee, das vier Punkte verbuchte.

Im Spiel um Platz fünf hofften die Schongauer dann auch vergeblich auf einen Sieg. Nach Verlängerung mussten sie sich dem TSV Gilching mit 0:1 geschlagen geben.

Das Ticket für das große Merkur-CUP Finale in Altenerding löste der große Turnierfavorit TSV 1860 München, der im Halbfinale Bad Wiessee, das mit dem ESB-Fairness-Preis ausgezeichnet wurde, mit 10:0 wegballerte. Sowie der VfR Garching, der Schwabhausen mit 2:1 bezwang.

Im Schongauer Endspiel hieß es dann auch Nachsitzen, da in der regulären Spielzeit und in der Verlängerung zwischen den Löwen und Garching kein Tor fiel. Der 60er Nachwuchs hatte schließlich beim Siebenmeter-Schießen mit einem 4:3 Erfolg gegen den VfR das bessere Ende für sich.

„Wir haben ein sehr faires Turnier gesehen“, lobte Merkur CUP-Chef Uwe Vaders danach die jungen Kicker, die bei schweißtreibenden Temperaturen ihr Bestes gaben, ohne es dabei in Sachen Härte zu übertreiben.

Lob gab es auch für Ausrichter TSV Schongau, der mit über 30 Helfern für einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung sorgte. „Alles war perfekt organisiert, sogar das Wetter“, urteilte Bärbel Aigner vom Merkur CUP-Team.

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