SEF-Buben nutzen ihre Chancen nicht

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Nur Platz sieben: Die E-Junioren des SE Freising – hier eine Szene aus der Partie gegen Gastgeber Schongau – machten sich durch eine inkonsequente Chancenverwertung selbst das Leben schwer.

Alles andere als nach Wunsch lief es für den Nachwuchs des SE Freising in Schongau beim Bezirksfinale B des Merkur CUP. Im Achterfeld landete die Mannschaft von Trainer Franz Schmid nur auf dem enttäuschenden siebten Platz.

„Wir haben wie die deutsche Nationalmannschaft gespielt, völlig desaströs“, urteilte Schmid. „Wir konnten in keiner Partie überzeugen, auch wenn wir spielerisch überlegen waren.“ Seine Truppe erarbeitete sich zwar zahlreiche Möglichkeiten – doch in Sachen Chancenverwertung klappte es überhaupt nicht. „Das ist schon bitter, wir waren mehrfach alleine vor dem Tor“, bedauerte Schmid die Abschlussschwäche, die bereits im ersten Spiel gegen den TSV Schwabhausen begann. Dadurch kamen die Freisinger nicht über ein 1:1 hinaus. Und auch beim zweiten Auftritt gegen Gastgeber TSV Schongau reichte es erneut nur zu einem 1:1.

Damit stand der SEF-Nachwuchs im letzten Gruppenspiel gegen den TSV Bad Wiessee unter Zugzwang. Die Freisinger brauchten einen Sieg für den Halbfinaleinzug. Das gelang nicht: Bad Wiessee setzte sich knapp und glücklich mit 2:1 durch – und die SEF-Burschen landeten dadurch auf dem letzten Gruppenplatz.

Bad Wiessee traf im Anschluss im Halbfinale auf den großen Turnierfavoriten TSV 1860 München: Die Junglöwen überrollten die Kurstädter mit 10:0, die sich am Ende aber über den ESB-Fairnesspreis freuen durften. Im Finale hatten die Sechzger dann das nötige Glück auf ihrer Seite, da sie sich mit 4:3 nach Achtmeterschießen gegen den VfR Garching durchsetzten, der zuvor den TSV Schwabhausen mit 2:1 besiegt hatte. Freising hatte davor noch ein kleines Erfolgserlebnis gefeiert: Der SEF bezwang im Spiel um Platz sieben den SV Bad Tölz mit 4:1.

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