Drei Mal Aluminium! Zebras verlieren im Halbfinale

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Kopf hoch, Jungs! Die Zebras haben eine starke Merkur CUP-Saison gespielt.

An diesem Ergebnis werden die E-Junioren des TSV Eching wohl noch einige Tage zu knabbern haben.

Sie waren beim Merkur CUP-Bezirksfinale in Eichenried auf dem besten Weg, das große Finale zu erreichen und es damit beim größten E-Jugendturnier der Welt unter die besten Acht zu schaffen. Doch dann zog das Team im Halbfinale mit 0:1 den Kürzeren – überraschend und unnötig zugleich. Die jungen Zebras wurden am Ende Dritter und hatten eine riesengroße Chance verpasst.

In der Vorrunden-Gruppe zeigten die Echinger überzeugende Leistungen und wurden mit sieben Punkten Erster. Damit gingen sie dem starken SV Dornach aus dem Weg – und als Favorit in ihr Halbfinale gegen den SV Eichenried.

Auftakt nach Maß: Die Echinger Buben besiegten den TSV Herrsching (orange) in der Gruppenphase mit 2:0.

Eching war hier das bessere Team und hatte mehr Chancen, verlor aber mit 0:1, weil man das Tor nicht machte. Schon in der ersten Halbzeit hatte der TSV Abschlüsse, die nicht konsequent genug waren. Dann diese Szene, an die die Echinger Buben noch lange denken werden: Dreimal konnten sie den Ball klären, brachten ihn aber nicht wirklich aus der Gefahrenzone. Eichenried bekam noch einen vierten Versuch – und der war drin. „Die Mannschaft, die den ersten Fehler gemacht hat, hat verloren“, sagte Echings Trainer Stephan Simon später.

Seine Mannschaft versuchte alles, hatte aber kein Glück: In der zweiten Hälfte trafen die Zebras zweimal den Pfosten und einmal die Latte. Damit war Eching raus.

Das Spiel um Platz drei gegen Herrsching gewann das Team mit 5:2 (Tore: 2 x Kilian Uffinger, 2 x Leandro Pelaj sowie Paul Müller), aber das war kein Trost. Vor dem Drama gegen Eichenried hatten die Zebras eine tolle Vorrunde gespielt: Beim 2:0-Erfolg gegen Herrsching (Tore: Maximilian Simon, Leandro Pelaj) hatten sie alles im Griff, und beim 1:1 gegen den starken SC Baldham gelang Paul Müller zwei Minuten vor Schluss der Ausgleich. Die dritte Gruppenpartie entschieden die Echinger mit 2:1 gegen den ASV Dachau für sich. Da war man klar überlegen und verpasste es, neben den Treffern von Leandro Pelaj (2) noch weitere Tore zu schießen. Richtig weh tat die mangelnde Chancenverwertung allerdings erst im Halbfinale.

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