Gilching scheidet wegen schlechterer Tordifferenz aus

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Teuer verkauft hat sich der TSV Gilching (weiße Trikots) beim Bezirksfinale in Schongau.

Starke Leistung des TSV beim Bezirksfinale B wird nicht belohnt

Das ist bitter. Nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz verpasste der TSV Gilching-Argelsried am Samstag den Halbfinaleinzug beim Bezirksfinale des Merkur CUP. Die Mannschaft von Trainer Andreas Diekmann musste sich in Schongau mit Platz fünf zufrieden geben. „Trotzdem haben das die Jungs ganz großartig gemacht“, lobte Diekmann seine E-Junioren. „Sie waren voll motiviert und haben alles gegeben, wir können stolz sein“, bilanzierte Diekmann, dessen Team gleich mit einem 8:0 Kantersieg gegen den SV Bad Tölz ins Turnier gestartet war.

Danach lieferten sich die Gilchinger mit dem VfR Garching ein Duell auf Augenhöhe, das mit einem torlosen 0:0 endete. Die Entscheidung über den zweiten Gruppenplatz musste deshalb im Fernduell mit den Garchingern im dritten Spiel fallen. Dort traf der TSV-Nachwuchs auf den haushohen Turnierfavoriten 1860 München. Gegen die ballsicheren Löwen zeigten die Gilchinger einen beherzten Auftritt. Letztlich reichte es bei der 0:4-Niederlage aber nicht zu einer Überraschung. Das dicke Ende für die TSV-Burschen gab es aber am Nebenplatz, auf den sich die Tölzer von Garching überrollen ließen. Der VfR gewann mit 11:0 und verdrängte damit die punktgleichen Gilchinger aufgrund der besseren Tordifferenz auf Rang drei. „Eine Mannschaft wie Bad Tölz hat im Bezirksfinale eigentlich nichts verloren“, ärgerte sich danach Diekmann. Er zeigte sich jedoch als fairer Sportsmann in dem fairen Turnier bei sommerlich heißen Temperaturen mit nur wenigen gelben Karten: „Dennoch Gratulation an Garching.“

Im Spiel um Platz fünf setzten sich die Gilchinger nach Verlängerung mit 1:0 gegen den gastgebenden TSV Schongau durch. Den Turniersieg sicherte sich erwartungsgemäß der Löwennachwuchs durch einen 4:3-Sieg nach Siebenmeter-Schießen gegen Garching. Beide Teams sind im großen Merkur-CUP-Finale in Altenerding vertreten. Der Fairness-Preis von Erdgas-Südbayern ging in Schongau an den TSV Bad Wiessee.

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