1865 überzeugt und scheidet doch aus

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Gut eingestellt wurden die Jungs des TSV 1865, doch die Auftaktniederlage gegen Gastgeber TSV Eching war folgenreich.

Im Halbfinale war der FC Bayern eine Nummer zu groß. Beim Bezirksfinale B des Merkur CUP in Eching holte die U 11 des TSV 1865 Dachau den dritten Platz.

Schade! Die U11-Junioren des TSV Dachau 65 zeigten am Samstagnachmittag beim Bezirksfinale des Merkur CUPS in der Summe eine tolle Leistung und holten sich den dritten Platz. Für den Einzug ins große Finale, das Mitte Juli in Warngau ausgetragen wird, hat es damit nicht ganz gereicht.

Entscheidend war dabei gleich die erste Begegnung gegen die Gastgeber vom TSV Eching: Während die „Zebras“ den Heimvorteil nutzten und schwungvoll loslegten, waren die Gäste aus Dachau noch damit beschäftigt, sich zu sortieren. Vor allem defensiv lief noch nicht alles nach Plan, sodass der TSV bald führte.

Zwar egalisierte Arda Uygun nach dem Seitenwechsel zunächst, am Ende zog Eching aber wieder davon und siegte mit 3:1. In den anderen beiden Partien konnten die 65er-Buben ihren Plan dann vollends durchziehen und siegten erst nach Treffern von Denis Coskun (3), Orcun Kekecoglu (2), Adrian Sopjani und Lambros Stergion mit 7:0 gegen die SF Föching, ehe auch beim 5:1 gegen den TSV Schongau keine Fragen offen blieben. Dachau war auch hier Herr der Lage und siegte dank der Tore von Denis Coskun (2), Arda Uygun, Lambros Stergion und Adrian Sopjani ungefährdet mit 5:1.

Aufgrund der Auftaktniederlage gegen Eching reichte es für die Dachauer Buben aber nur zu Platz zwei in der Vorrundengruppe – weswegen im Halbfinale der FC Bayern wartete. Zwar schlugen sich die TSV-Jungs vor allem im ersten Durchgang wacker, insbesondere Keeper Ahmed Abdirashid wuchs mit sensationellen Paraden über sich hinaus. Am Ende war die individuelle Klasse der Bayern doch zu groß und Dachau unterlag mit 0:3.

Wenigstens konnten die Dachauer Youngster im kleinen Finale Revanche nehmen und siegten gegen den TSV Eching mit 2:0. Die Tore steuerten Denis Coskun und Lambros Stergion bei.

Die beiden TSV-Trainer Emrah Ergin und Yasin Kökner zeigten sich insgesamt zufrieden mit ihrer Truppe. „Eigentlich hat man schon gesehen, dass wir besser als Eching gewesen wären, im Halbfinale hat dann einfach die Klasse der Bayern überwogen.“

Nicht verdient hatte das Bezirksfinal-Turnier im Übrigen eine Szene, die sich nach dem Halbfinale zwischen Bayern München und Dachau 65 abspielte: Schiedsrichter Stephan Fox bekam von einem Spielervater der Dachauer Schläge angedroht. „Der hat alles anders gesehen als wir Unparteiischen und ist erst gegangen, als wir ihm mit der Polizei gedroht haben“, berichtet Fox.

Ins Endspiel schaffte es noch der Kirchheimer SC, der sich wie die „Bayern“ fürs Große Finale des Merkur CUP qualifizierte.

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