Schwabhausen scheitert nach Acht-Meter-Drama

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Schwabhausen: Caspar Hartmann, Dominik Schloßbauer, Niklas Burks, Marco Dietrich, Tim Borsbach, Jordi Kopfmüller, Till Hirschberger, Tobias Wagenpfeil, Tobias Ammon, Johannes Hille, Korbinian Müller

Ungeschlagen und höchst unglücklich hat sich die U11 des TSV Schwabhausen aus dem Bezirksfinale A verabschiedet. Nach einer überzeugenden Vorrunde musste sich der Gastgeber erst nach einem Acht-Meter-Krimi dem späteren Sieger FT Starnberg 09 geschlagen geben.

 Nach einem unfassbaren Acht-Meter-Schießen im Halbfinale gegen die FT Starnberg 09 hat der TSV Schwabhausen die Qualifikation zur Endrunde um den gesponsert von E.ON, Ensinger Mineral-Heilquellen, CEWE, Bavaria Filmstadt, macron, der FC Bayern Erlebniswelt, dem TSV 1860 München und dem TSV Unterhaching Merkur CUP verpasst. Der Gastgeber zog letztlich mit 6:7 den Kürzeren. Nach Ende der regulären Spielzeit stand es 0:0. In der Verlängerung ging Starnberg in Führung. Die Uhr tickte erbarmungslos runter, der Traum des TSV schien vorzeitig geplatzt zu sein. In buchstäblich allerletzter Sekunde bekam Torwart Caspar Hartmann das Spielgerät an der Mittellinie auf den Schlappen – und ballerte es mit voller Wucht in die Maschen der Starnberger. Der anschließende Jubel war grenzenlos, konnte man sich doch so ins Acht-Meter-Schießen retten.

Wer auf der bestens präparierten Schwabhausener Sportanlage gedacht hatte, dass es spannender nicht geht, der wurde eines Besseren belehrt. Sage und schreibe 21 Schützen waren notwendig, um die Entscheidung herbeizuführen. Trotz einer erstklassigen Leistung von TSV-Torwächter Caspar Hartmann verloren die Gastgeber mit 6:7 – aus der Traum von der Endrunde.

In der Vorrunde traf der TSV auf den Mitfavoriten aus Freising. Nach einer abwechslungsreichen Partie trennten sich die Kontrahenten mit 2:2. Anschließend gab es einen 4:0-Erfolg über den TSV Iffeldorf, und ein 2:0 gegen Dorfen machte den Einzug ins Halbfinale perfekt.

Nach dem verlorenen Semifinale war im Spiel um Platz drei erneut der SE Freising der Gegner. Wieder trennte man sich unentschieden. Dadurch ging es in die Verlängerung, als diese keine Entscheidung brachte, kam es erneut zum Acht-Meter-Schießen. Dieses Mal war der TSV konsequenter, am Ende hieß es dann 8:6 (3:3, 4:4).

Rund um die Spiele des Merkur CUP gab es für den Ausrichter nur Lob. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf. Leider hat es für unsere Mannschaft nicht ganz gereicht“, gab TSV-Fußball-Jugendleiter Bernd Battermann zu Protokoll. In der Tat sah man überall auf dem Gelände die emsigen Helfer. Ein Großteil der Helfer waren die Geschwister der Aktiven, die kräftig unterstützten.

Der TSV Schwabhausen hat in allen Bereichen eine gute Figur abgegeben, sowohl in sportlichen als auch in organisatorischen Belangen. Und das nur eine Woche nach zwei Merkur CUP-Turnieren mit 16 Mädchenmannschaften an gleicher Stelle.

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