Der FC Bayern als Gegner blieb ein Traum

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Duell auf Augenhöhe: Im Vorrundenduell trennten sich der ASV Antdorf (in roten Trikots) und der ESV Penzberg 1:1. Das Ergebnis nutzte keinem der beiden Vereine, am Ende schieden beide aus.

Nichts wurde es für die beiden Vertreter aus dem Verbreitungsgebiet von „Weilheimer Tagblatt“ und „Penzberger Merkur“ mit dem Traumhalbfinale gegen den FC Bayern oder Unterhaching. Sowohl der ASV Antdorf als auch der ESV Penzberg schieden nach der Vorrunde aus.

Es begann mit einem spannenden Nachbarderby und dann endete das Bezirksfinale etwas zu früh für den ESV Penzberg und den SV Antdorf. Beide Mannschaften verpassten bei dem Turnier in Attaching das Halbfinale und damit mögliche Traumspiele gegen den FC Bayern oder die SpVgg Unterhaching.

Gleich im ersten Gruppenspiel trafen Antdorf und Penzberg aufeinander. Am Ende stand es 1:1 (Tore: Benedikt Wagner für Antdorf, Lukas Hildebrandt für Penzberg), ein Ergebnis, das keinem großartig weiterhalf. Über die gesamten 20 Minuten hatten die Antdorfer zwar leichte Vorteile, sie nutzten aber, vor allem gegen Ende der Partie, ihre Chancen nicht.

Das kleine Endspiel um den zweiten Platz und damit ein Halbfinale gegen den FC Bayern verloren die Antdorfer mit 0:1 gegen den SV Riedmoos. Die ASV-Buben waren eigentlich die bessere Mannschaft, hatten vor dem einzigen Tor dieses Spiels selbst eine hundertprozentige Chance und verloren daher unnötig. Für Penzberg platzte der Traum vom Halbfinale mit dem 0:1 in einer offen geführten Partie gegen Gastgeber Attaching. Für das Halbfinale brauchte Antdorf dann die Unterstützung aus Penzberg – und es fehlte in der Tat nicht viel. Der ESV, der am Ende den ehrenvollen achten Platz belegte, unterlag Riedmoos mit 2:3 (Tore: Leander Pest, Matteo Costabile) und hatte noch seine Chancen auf den Ausgleich.

Den Antdorfern hätte beim 2:2-Achtungserfolg gegen Gruppensieger Attaching (Tore: Lucas Höck, Florian Streicher) auch der Siegtreffer nicht mehr gereicht. „Wir hätten gerne das Halbfinale erreicht“, sagte ASV-Trainer Christian Rieth, „dieses Spiel gegen den FC Bayern wäre drin gewesen.“ Er betonte aber, dass der Verein stolz sein könne auf diese Mannschaft, mit der Antdorf zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Bezirksfinale erreicht hat. Nach dem 0:3 gegen Milbertshofen in der Partie um Rang fünf stellte er fest, „dass es einfach nicht sein sollte. Wir haben gut gespielt.“ Ein ähnliches Fazit zog der Penzberger Trainer Martin Hildebrandt: „Das Quäntchen Glück hat gefehlt, und das hätten wir bei so einem Spiel gebraucht. Wir waren in allen drei Spielen mit den Gegnern auf Augenhöhe.“ Seine Schützlinge hätten viel investiert und seien stolz, erstmals nach vier Jahren den ESV Penzberg wieder im Bezirksfinale des weltgrößten E-Junioren-Turniers vertreten zu haben.

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