Stimmungsvolles Kreisfinale im Sportpark Dachau-Ost

ASV und SV Riedmoos erreichen das Bezirksfinale 

So sehen Sieger aus: Die U 11-Junioren des ASV Dachau gewannen den Kreisentscheid in überzeugender Manier.
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So sehen Sieger aus: Die U 11-Junioren des ASV Dachau gewannen den Kreisentscheid in überzeugender Manier.

Na, das war mal ein Kreisfinale – so richtig nach dem Geschmack der Fans, Spieler und Verantwortlichen des Merkur CUP-Wettbewerbs. Dass auf der Sportanlage des TSV 1865 Dachau im Sportpark Ost auf Kunstrasen gekickt wurde machte den Teilnehmern nichts aus.

Dachau – Im Gegenteil, bei den für diese Jahreszeit sehr kühlen Temperaturen und einem eisigen Nordwestwind war das künstliche Geläuf genau der richtige Untergrund – nicht nur für die technisch beschlagenen Spieler der acht für das Dachauer Kreisfinale qualifizierten Teams. Das Ticket für die Bezirksfinalturniere des diesjährigen Merkur CUP-Wettbewerbs gelöst haben der Turniersieger ASV Dachau und der unterlegen Finalist SV Riedmoos.

Drei Spiele gehen ins Neunmeterschießen

Wie ausgeglichen dieses Kreisfinalevent verlief beweist die Tatsache, das mit dem Endspiel, einem Halbfinalmatch und dem Spiel um Platz drei gleich drei Partien im Neunmeterschießen entschieden werden mussten. Hier lagen Glück und Pech eng nebeneinander.

Das gastgebende Team des TSV 1865 Dachau um Matthias Hänfle leistete ganze Arbeit, gemeinsam sorgte man für optimale Bedingungen, um ein stimmungsvolles Juniorenfußballevent mit einer funktionierenden Soundanlage und einem reibungslos laufenden Catering auf die Beine zu stellen.

Die Hände zum Himmel... Die acht für das Dachauer Merkur CUP-Kreisfinale qualifizierten Teams sorgten im Sportpark Dachau-Ost für ein tolles Spektakel.

Günter Liebmann vom Merkur CUP-Team aus München moderierte die Veranstaltung perfekt, er bildete zusammen mit dem Dachauer Spielleiter Bernd Battermann ein „Dreamteam“.

Gut ins Bild passten die souveränen Vorstellungen der Schiedsrichter Salvatore D’Avanzo, Tomasz Piechota, Cristian Ciolacu (alle TSV 1865 Dachau).

Bester Torschütze des Dachauer Kreisfinalturnieres war Felix Wagner vom TSV 1865 Dachau; er traf zehnmal ins Schwarze.

Favoriten setzen sich in der Vorrunde durch

In beiden Vorrundengruppen des Dachauers Kreisfinales setzten sich in diesem Jahr die Favoriten durch. Wie erwartet lösten der TSV 1865 Dachau und die Karlsfelder Eintracht in Gruppe A das Ticket für das Halbfinale. Auch das Resultat der Gruppe B mit dem SV Riedmoos als Sieger und dem ASV Dachau als Tabellenzweitem überraschte nur wenige. Die Vorrunde nicht überstanden haben die Teams der SG Haimhausen/Inhausen, der SG Ampermoching/Hebertshausen, des TSV Schwabhausen und des SV Sulzemoos.

In der Vorschlussrunde ist Spannung Trumpf

Im ewig jungen Duell der Dachauer Stadtvereine TSV 1865 und ASV sahen die Gäste vom Stadtwald lange wie der sichere Sieger aus. Doch die 2:0-Halbzeitführung hatte nicht Bestand, vier Volltreffer des 1865-Sturmführers Felix Wagner, bei zwei weiteren ASV-Toren, sorgten dafür, dass dieses Prestigeduell im Neunmeterschießen entschieden wurde.

Traditionell lesen Spieler des gastgebenden Klubs, in diesem Fall der TSV 1865 Dachau, vor Turnierbeginn aus dem „Buch der Werte“. V.l. Alex Markech, Florian Hänsel, Yilli Mustafa.

Vom Punkt hatte der ASV Dachau das Glück auf seiner Seite, er gewann den Krimi mit 7:6. Nach dem letzten verwandelten Neunmeter waren sich alle Beteiligten einig: „Das war das beste und spannendste Spiel des Nachmittags.“

Das zweite Halbfinale war dann eine klare Angelegenheit für den SV Riedmoos, die mit einer Projekt-Mannschaft der Munich Kickers Fußballschule angetreten SVR-Junioren gewannen mit 4:1 gegen die wackeren Karlsfelder.

Ein hart umkämpftes Spiel um Platz sieben

Eng zu ging es im Platzierungsspiel um Rang sieben zwischen dem SV Sulzemoos und der SG Ampermoching/Hebertshausen. Am Ende setzte sich die Spielgemeinschaft knapp mit 1:0 durch. Der SV Sulzemoos erhielt als fairste Mannschaft des Turnieres samt Umfeld den Fairnesspreis, einen Trikotsatz, den die Repräsentantin des Sponsors ESB Energie Südbayern, Julia Kraßnitzer, dem Team überreichte.

SG setzt sich im Spiel um Platz fünf durch

Die SG Haimhausen/Inhausen gewann das match um Platz fünf mit 2:0 gegen den TSV Schwabhausen. Das unterlegene Team konnte die Enttäuschung nur mühsam verbergen, man hatte sich ganz offensichtlich mehr wartet vom U 11-Team aus Schwabhausen.

Auch der Zweitplatzierte des Kreises Dachau, der SV Riedmoos, löste das Ticket für eines der vier Bezirksfinalturniere.

TSV Eintracht Karlsfeld sichert sich Platz drei

Auch im kleinen Finale herrschte Dramatik pur. Nach einem sehr guten Spiel zweier Teams auf Augenhöhe musste das Neunmeterschießen die Entscheidung bringen. Der TSV Eintracht Karlsfeld und der TSV 1865 Dachau sorgten für ein episch langes Neunmeterschießen, das die Karlsfelder Eintracht schließlich knapp gewann.

Auch die Finalisten müssen nachsitzen

Nach der regulären Spielzeit stand es zwischen dem ASV Dachau und dem starken Herausforderer SV Riedmoos 1:1-unentschieden, erneut musste das Neunmeterschießen die Entscheidung bringen. Das bessere Ende hatte, wie schon im Halbfinale gegen den TSV 1865 Dachau, der ASV Dachau für sich. Ein neutraler Zuschauer merkte an: „Die müssen das im Training verstärkt geübt haben.“

Die Projektmannschaft des SV Riedmoos und der Munich Kickers Fußballschule blieb am Ende nur der zweite Platz, doch das trübte die Freude über das Erreichen des Bezirksfinalturnieres kaum.

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