Mädchen-Finale

Merkur CUP: 16 Mannschaften – und ein großes Ziel!

Seriensieger: Der FFC Wacker München gilt bei den Mädels wieder als Mitfavorit.
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Seriensieger: Der FFC Wacker München gilt bei den Mädels wieder als Mitfavorit. Foto: Schlaf

Die Merkur-CUP-Vorrunde der Mädchen ist gespielt. Am Samstag wird in Schwabhausen das Bezirksfinale ausgetragen. Alle teilnehmenden 16 Teams haben das gleiche Ziel – das große Finale im Hachinger Sportpark.

SG Röhrmoos/Schwabhausen: Eine Erfolgsgeschichte sondergleichen im Mädchenfußball ist die Historie der gastgebenden Spielgemeinschaft Röhrmoos/Schwabhausen. Auch in diesem Sommer blickt man dank mehreren Meisterfeiern (D- und C-Juniorinnen, Damen) auf eine überaus erfolgreiche Saison zurück. Großen Anteil an diesem Erfolg haben Andrea Gallert und Dieter Rubner, die über viele Jahre die Jugendarbeit engagiert und mit viel Herzblut vorangetrieben haben; auch Alexander Lauth ist ein wichtiger Mosaikstein in der Erfolgsgeschichte der SG, er agiert meist im Hintergrund, sorgt so für den reibungslosen Ablauf und ein funktionierendes Sponsoring.

So waren in der vergangenen Saison in allen weiblichen Altersstufen Mannschaften im Spielbetrieb gemeldet. Platz zweit in ihrer Gruppe belegten die E-Juniorinnen der SG. In dieser Altersstufe gibt es wenige Mannschaften, in der nur Mädchen spielen, so ist auch die E-Jugend der SG die einzige im Landkreis. Als Ausrichter hat der TSV Schwabhausen viel Erfahrung, denn dieses Bezirksfinale ist nicht das erste, das beim TSV um seinen Mister Merkur CUP Bernd Battermann und seinem Team stattfindet.

TSV Herrsching: Seit ungefähr einem Jahr trainieren die Mädchen der E-Jugend des TSV Herrsching zusammen. „Es ist eine lustige Mädelstruppe“, sagt ihr Trainer Thomas Katz. Als Gruppenzweite mit zwei Siegen in einer Niederlage waren sie weitergekommen. Auch weil die Spielerinnen großteils noch zum jüngeren Jahrgang gehören, ist man zurückhaltend. „Wir sind dabei und wollen Spaß haben“, sagt Katz.

FC Moosinning: „Alle elf Mädels sind fit, kaum zu bremsen und absolut heiß“, sagt Trainer Nils Rosenkranz. Schon in der Vorrunde hat der FCM mit einem Remis gegen den starken ESV München seine Klasse bewiesen. „Der FC Moosinning steht für eine geschlossene Mannschaft, in der jeder für jeden kämpft und alles gibt. Natürlich ist unser Ziel das große Finale in Unterhaching.“

FC Lengdorf: Der FCL ist Stammgast im Bezirksfinale. Diesmal machten es die Mädels spannend, erkämpften sich aber im letzten Spiel der Vorrunde gegen den favorisierten Post SV München das Ticket. Trainer Venja Quast kann auf ihre Torgaranten Julia Moll, Hanna Baumgartner und Theresa Menzinger bauen. „Hinten noch etwas stabiler stehen und eine bessere Chancenauswertung – das wird für uns die Herausforderung sein“, so Quast, die hofft, dass ihr Team das zweite Mal in der Vereinsgeschichte ins große Finale kommt.

TSV 1921 Schäftlarn: Drei Siege in drei Spielen – die Mädchen des TSV Schäftlarn haben sich beim Vorrunden-Turnier in Penzberg souverän durchgesetzt. Man könne das Team durchaus als zusammengewürfelten Haufen bezeichnen, meint Trainerin Nora Ott. „Wir haben zwei Mädchen im Team, die eigentlich Hockey spielen und zum Spaß beim Fußball dabei sind.“ Ein afghanisches Mädchen sei ein „Naturtalent“. Und: „Wir hoffen, dass die Reise dort noch nicht zu Ende ist.“

SV Pullach: „Unsere Mädchen sind wahnsinnig stolz darauf, das Bezirksfinale erreicht zu haben“, berichtet Emilia Sieber, die das Team des SV Pullach zusammen mit Annelia Schwarz trainiert. Was die beiden Trainerinnen besonders freut: Der Mädchenfußball in Pullach boomt. Bestand der Kader vor einem Jahr noch aus zehn Spielerinnen, so sind es jetzt 30!

SV 1925 Bad Tölz: Mit am meisten überrascht darüber, dass man die zweite Vorrunde hatte, waren die kleinen Mädchen des SV Bad Tölz selbst samt ihrem Trainer Enrico Machka: „Damit hätte im Vorfeld keiner gerechnet. Und dann gewinnen sie gegen Rot-Weiß Überacker und SC Gröbenzell und sind eine Runde weiter.“ Auch wenn es Mädchenfußball beim SV Bad Tölz bereits seit geraumer Zeit gibt, so wurde das Team der E-Juniorinnen komplett neu aufgestellt und extra für den regulären Spielbetrieb angemeldet, damit es auch beim Merkur CUP mitspielen kann.

SG Penzberg: Beim Vorrundenturnier auf heimischem Rasen konnte die SG Penzberg – anders als in den Ligapartien davor – in Bestbesetzung antreten, wie Trainer Arthur Schenk verriet. Prompt ließ es das Team so richtig krachen: Mit zwölf Punkten und 19:0 Toren holte sich die SG den Gruppensieg und die Qualifikation für die 2. Vorrunde. Die Penzbergerinnen sind in dieser Form auch ein Kandidat fürs große Finale. Dort waren sie schon viermal dabei. Bestes Resultat war 2016 der dritte Platz.

TSV Hohenbrunn: Da zwei Gegner nicht angetreten waren, haben sie die E-Juniorinnen des TSV Hohenbrunn kampflos für das Bezirksfinale qualifiziert. Das tut der Motivation im Team freilich keinen Abbruch! „Die Mädchen freuen sich total auf das Turnier und dass sie mal gegen andere Mannschaften wie aus der Liga spielen“, sagt Trainerin Sophie Heinemann. „Es wäre schön, zumindest ein Spiel gewinnen zu können.“

Die Münchner Teams: Sieben Mannschaften aus München komplettieren das Bezirksfinale am Samstag in Schwabhausen (10 Uhr). An erster Stelle ist dabei Seriensieger FC Wacker München zu nennen, der auch in diesem Jahr zum Favoritenkreis zählt. Aber auch der FC Perlach 1925 München, der Post SV München, der ESV München, der SV Sentilo Blumenau, der FC Fasanerie Nord und der FC Stern München kämpfen am Wochenende um den Einzug ins Finale in Unterhaching. (ohl, ph, pir, mbe, rg, sr)

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