Informative Links rund um den Merkur CUP 2010
- Der FC Bayern gewinnt den Merkur CUP 2010
- Bilder vom Finale in Rottach-Egern: Galerie 1 - Galerie 2 - Galerie 3
- Download der Zeitungsberichte - siehe Anhänge
Die Auftaktveranstaltung am 20. März beginnt mit einem Paukenschlag: Drei Weltmeister machen der 15. Auflage des Merkur CUP ihre Aufwartung: Stefan Reuter, Guido Buchwald und Uli Hoeneß. Der Bayern-Manager steht BR Moderatorin Marianne Kreuzer 45 Minuten lang engagiert und überzeugend Rede und Antwort. Zum Schluss sein Versprechen: Der FC Bayern wird sich künftig in die Reihe der Partner und Sponsoren einreihen. In Freising dann am 18. Juli das große Merkur CUP Finale. Nach Gaißach 2008 abermals verregnet, aber spannend wie eh und je.
Die kleinen Bayern haben letztlich die Nase vorn, verweisen im Endspiel die Löwen mit einem 2:0 auf Rang 2 und genießen die Apfelschorlen-Dusche. Jetzt sind die beiden Großen gleichauf; jeweils sieben 72 cm große Merkur CUP Pokale zieren die Vitrinen der beiden Clubs.
Ensinger Mineral-Heilquellen heißt der neue, nunmehr dritte Premiumsponsor beim Merkur CUP und bildet mit E.ON Bayern und uhlsport ein engagiertes Trio. Am Freitag, 28. März 2008 wird der für das Jahr 2008 kreierte neue und offizielle Merkur CUP Spielball vorgestellt. Stefan Reuter, Weltmeister von 1990 und heutiger Fußballmanager beim TSV 1860, heißt der neue Schirmherr. Ex-Nationalsspieler Matthias Sammer steht BR Moderatorin Marianne Kreuzer Rede und Antwort und auch das Merkur Dance Team hat mit zwei Showeinlagen bei der Auftaktveranstaltung Premiere. Unter den Gästen auch Dr. Rainer Koch, Vizepräsident des Deutschen Fußball Bundes und Präsident des BFV. In Gaißach, dem Finalort 2008 verfolgen bei strömendem Regen 1.200 Zuschauer die Finalpaarungen, nach denen letztlich der TSV 1860 München mit seinen Junglöwen die Nase vorn hat und das Turnier zum siebten Mal gewinnt.
Der Merkur CUP hat mit E.ON Bayern und uhlsport erstmals zwei Premiumsponsoren. Auf der Auftaktveranstaltung am Freitag, den 13. (April) wird der offizielle Merkur CUP Spielball den 800 Vereinsvertretern vorgestellt. Die Webseite hat ein neues Design und Felix Magath ist Stargast der schwungvollen Auftaktveranstaltung in Planegg. Bei höchsten Temperaturen verfolgen über 1.000 Zuschauer das große Finale im Juli in Wartenberg (Ldkr. Erding). Mit Blasmusik, jungen Trachtlerinnen, Böllern und Konfettiregen werden die besten acht Teams geehrt. Die jungen Bayern ziehen mit den Junglöwen gleich auf und verbuchen wie sie den sechsten CUP-Erfolg. Mehmet Scholl und Dieter >Mucki< Brenninger schwärmen.
Der Auftakt bei der Heide Volm findet in diesem Jahr unter Rekordbeteiligung statt: 445 Mannschaften, darunter acht Mädchen-Teams, spielen im WM-Jahr 2006 um die heiß begehrte Trophäe des Merkur CUP. Ehrengast ist Walter Schachner, Trainer des TSV 1860 München. Im 12. Jahr des CUP wird am 7. April 2006 das neue Maskottchen des Merkur CUP geboren: Alfred Backs, Geschäftsführer des Münchener Zeitungs-Verlages, bedankt sich bei Heinz-Peter Birkner, Jugendleiter des Bayerischen Fußball-Verbandes und Alfred Fackler, Präsident im Bezirk Oberbayern, für die langjährige Zusammenarbeit beim Merkur CUP. Die Löwen holen in Raisting erneut den Titel und führen jetzt unangefochten vor den Bayern mit sechs Siegen. An diesem Tag erhält das CUP Maskottchen seinen Namen: Kurti.
Das Jubiläumsjahr. Das zehnte Turnier startet mit einem Paukenschlag. Bundestrainer Michael Skibbe ist Gast der Auftaktveranstaltung vor über 800 E-Junioren-Trainern und Betreuern. Unter den Augen von Martin Max und Löwen Coach Rudi Bommer holen sich drei Monate später die Nachwuchs Löwen zum dritten Mal in Folge und fünften Mal insgesamt den begehrten Pokal. Sie sind jetzt die Merkur CUP Könige, noch vor dem FC Bayern München. Löwen Trainer Schmitt musste bis zur Siegerehrung Haare lassen. Seine jungen Kicker wollten nämlich „die Glatze sehen“.
Im neunten Jahr des Bestehens des Merkur CUP denkt schon jeder an das Jubiläum 2004. Aber gemach: Zuerst gibt Löwen-Chef Wildmoser Einblick in die Jugendarbeit bei den "Sechzigern", Schirmherr ist zum sechsten Mal Edmund Stoiber und Alfred Fackler, Präsident im Bezirk Oberbayern, sagt: "Der Merkur CUP ist nicht mehr wegzudenken." Das Finale in Murnau wird bei 34 Grad Hitze zur Tortur für Spieler und Zuschauer. Fallschirmspringer, Reindl und eine gigantische Bewirtung durch den gastgebenden Verein werden zum würdigen Rahmen eines unvergessenen Endspieltages.
Das Finale findet auf der Sportanlage in Aschheim statt. Wieder bestreiten acht Mannschaften von 429 gestarteten die Endrunde bei großer Hitze. Das Fest läuft bestens, auch wenn Deutschland das WM-Finale in Yokohama mit 0:2 gegen Brasilien verloren hat. Strahlende Gesichter gibt es im Löwen-Lager. Präsident Karl-Heinz Wildmoser übergibt seinem eigenen Nachwuchs den großen Siegerpokal. Bei der Auftaktveranstaltung hatte Bayerns Amateurtrainer Hermann Gerland erklärt: "Bayern bildet überragend aus."
Neues Spiel, neues Glück für 2001. Mittlerweile hat das Turnier weit über 400 Mannschaften als Teilnehmer. Sensationell. Auch Klaus Augenthaler, Ex-Profi des FC Bayern und Trainer beim 1. FC Nürnberg, zollt dem Wettbewerb Anerkennung. Von BR-Moderatorin Marianne Kreuzer befragt, sagt der Baldhamer: "Wir brauchen keine Fußball-Internate." In Oberammergau geht die Post ab beim Finale und die jungen Unterhachinger lassen 1860 und den FC Bayern alt aussehen.
Hinein ins neue Jahrtausend, der Merkur CUP ist dabei. Die Anzahl der Klubfunktionäre steigt auf über 800 an und Peter Pacult,
damals beim TSV 1860, ist Gast bei dem Auftakttreffen. In seinem
Grußwort sagt Stoiber: "Der Sport ist eine Schule fürs Leben." Die
Preise in Markt Schwaben übergibt an seiner Stelle Monika Hohlmeier.
Die Stimmung ist bestens beim Finale; nicht nur, weil Deutschland den
Zuschlag für die WM 2006 bekommen hat und Rudi Völler neuer
DFB-Teamchef ist.
Neues in der fünften Auflage: Merkur-Sportchef Heinrich Lemer befragt Ex-Bundestrainer Berti Vogts
(heute in Schottland) vor 750 Vereinsoberen zum Thema Jugend-Fußball.
Der Büttgener, bis 1998 für die Nationalmannschaft verantwortlich,
sagt: "Der Ball ist das wichtigste Spielzeug für Kinder." Dies
untermauert auch Akrobat Reindl, der beim Finale in
Wolfratshausen seine WM-Schau darbietet. Er sagt: "Wir brauchen wieder
mehr Techniker." Der Fußball lebt, auch beim Bundesliga-Aufsteiger
SpVgg Unterhaching regt sich etwas: Der Klub hat Ludwig Kögl
verpflichtet. Er soll wie in alten Tagen beim FC Bayern am Flügel
wirbeln.
Im vierten Jahr, inzwischen mit solidem Fundament, gedeiht die
Veranstaltung und plötzlich ist ein Löwen-Trainer der Bühnengast. 700
Klubvertreter werden mit Werner Lorants Ideen zum Jugendfußball konfrontiert ("Unter 16 sollte keiner zu einem Großverein") und die Schirmherrschaft hat Ministerpräsident Edmund Stoiber
übernommen. In Geretsried kommt es zum großen Finaltreffen, auch wenn
das 0:3 der Deutschen gegen Kroatien im WM-Viertelfinale noch in den
Köpfen steckte. Die Gastgeber tischen für ihre Gäste toll auf, im
Merkur steht: "Halsgrat a la Hansi".
Löwe Manni Schwabl ("Spaß ist wichtiger als der Sieg") wurde neuer Schirmherr und auch Paul Breitner
sammelte als Gast bei der Auftaktveranstaltung viel Pluspunkte. Er
selbst schickte ein Team aus Brunnthal ins Rennen. Sein Leitmotiv im
Umgang mit den jungen Kickern lautet: "Bloß keinen Libero spielen
lassen." Beim Finale in Eching trifft zum ersten Mal der Ballkünstler Alfred Reindl
und von den Blauen muss Schwabl den Roten zum Sieg gratulieren. Fußball
ist eben in: Die deutschen Fußball-Frauen triumphierten bei der EM in
Oslo.
Im nächsten Jahr sanken die Ängste. Man hatte erste Erfahrungswerte und
präsentierte gleich die erste Änderung. Das sogenannte Bezirksfinale
war nicht mehr der letzte Wettbewerb , weil 16 Kreise nun zusätzlich
ein ranghöheres Finale notwendig machten. Die Anzahl der teilnehmenden
Mannschaften stieg, die Preise und Gewinne für die Buben stiegen noch
einmal an. Rummenigge stellte fest: "Fußball ist lebendiger
denn je." In Unterhaching stieg im Juli die zweite große Fete, die
Stimmung war prächtig, weil Deutschland Fußball-Europameister geworden
war und Steffi Graf wieder in Wimbledon siegte und damit ihr 100.
Tennisturnier gewann.
Was ist wichtig, wenn man zu den Anfängen des Merkur CUP blickt?
Eigentlich hatte damals im Jahr 1995, als die erste Austragung
bevorstand, alles eine große Bedeutung, auch wenn die Sache noch so
klein erschien. Es wurde von den Verantwortlichen des Münchner Merkur und Bayerischen Fußballverbandes bis zur letzten Sekunde beurteilt, diskutiert und gefeilt. Mit den ISAR-AMPERWERKEN, Vorgängerunternehmen von E.ON Bayern konnte als Hauptsponsor ein geeigneter und langjähriger Partner gewonnen werden.Als es dann Anfang Mai so weit war und bei „Heide Volm“ in Planegg die erste Zusammenkunft mit den Vereinsvertretern hinter allen lag, gab es ein kollektives Aufatmen und die Feststellung, mit dem E-Junioren-Turnier die richtige Wahl getroffen zu haben. Erster Schirmherr für das größte Nachwuchsturnier der Welt war übrigens Karl-Heinz Rummenigge. Zum Pilotprojekt mit 383 Mannschaften und mehr als 4.500 Spielern aus Oberbayern referierte Verbandsjugendleiter Heinz-Peter Birkner unter dem Motto: "Die Freude erhalten, nicht sklavisch Fußball spielen." Aus der Theorie wurde Praxis, am Ende stand in Unterpfaffenhofen-Germering das erste große Bezirksfinale mit acht Mannschaften. Alle staunten. Eine gute Sache war geboren.
